Presse / Rückblick

2011

ACK-Bibelgespräch: Botschaft der Berge
Andernachs Ökumenische Arbeitsgemeinschaft lädt ein

Andernach. Seit 1999 laden Vertreter von Andernacher Kirchengemeinden in der österlichen Bußzeit zu ökumenischen Bibelgesprächen ein, seit 2007 in der Verantwortlichkeit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach. Trafen sich die Bibelinteressierten in der Vergangenheit zu vier Gesprächsabenden, so wagt die ACK Andernach nun das Experiment eines Bibelsamstags.

Unter dem Titel „Botschaft der Berge“ werden sich Theologen und Laien zu Bildern von Wolfgang Redwanz und Textimpulsen des  Innsbrucker Theologen und Alt-Bischofs Reinhold Stecher mit themenbezogen Bibelstellen auseinandersetzen. Bei Kaffee und Kuchen besteht auch Gelegenheit zur persönlichen Begegnung.

Das ökumenische Bibelgespräch „der neuen Art“ findet statt am  Samstag, 24. März 2012, in der Zeit von 14.30 – 17.30 Uhr im Pfarrheim Maria Himmelfahrt, Kirchstraße.Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos und erfordert keine Anmeldung.Die ACK Andernach freut sich über eine rege Beteiligung.

Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach findet man unter www.christen-andernach.de

Blick aktuell, März 2012

 

Ökumenische Veranstaltungen im neuen Jahr
ACK Andernach steht in den Startlöchern für 2012

 

Andernach. Die Delegierten der Kirchengemeinden in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach planten in ihrer Versammlung im November für die kommenden Monate.

 

Nach dem Motto „Gemeinsam feiern und nicht allein“, soll auch in diesem Jahr die bewährte Heiligabendfeier für Alleinstehende in der Zeit von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Thomas-Becket-Haus stattfinden. Alle, die sich angesprochen fühlen  - Alte und Junge, Alleinerziehende mit Kindern, Menschen mit und ohne festem/n Wohnsitz  - sind dazu herzlich eingeladen. Im Gespräch, mit besinnlichen Gedanken und Musik, einer geistlichen Weihnachtsfeier und bei einem kleinen Imbiss soll jeder erfahren, dass auch für Alleinstehende Weihnachten ein Feiertag sein kann. Das weihnacht-liche Projekt wird von einer Gruppe von Helferinnen und Helfern organisiert und steht in der Trägerschaft der ACK.

 

Am 31. Dezember lädt die ACK Christen aller Konfessionen zum Silvester-Gottesdienst ein. Dieser findet in diesem Jahr ab 17.00 Uhr in der in der Pfarrkirche St. Albert, Andernach, statt.

 

Für das Frühjahr 2012 wird die Durchführung eines Themenabends geplant.

Der Arbeitstitel  lautet „Krankheit, Glaube, Heilung“ .

 

Zudem denkt die ACK Andernach über eine neue Form von Bibelgesprächen bzw. Alternativen zu dieser Veranstaltungsreihe nach.

 

Eine Säule in der ökumenischen Jahresplanung ist der schon traditionelle Ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag im Andernacher Schlossgarten.

 

Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach findet man im Internet unter www.christen-andernach.de.

Blick aktuell, November 2011

 

Andernacher Christen feiern Schöpfungstag auf der BUGA
Gemeinschaftsveranstaltung mit Köln, Koblenz und Neuwied

Die christlichen Kirchen aus Andernach, Neuwied, Koblenz und Köln, laden herzlich
ein zum „Tag der Schöpfung“ am Samstag, den 3. September 2011 auf der Bundesgartenschau in Koblenz. Die Andernacher Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gestaltet und organisiert diesen Tag mit, der unter dem Motto stehen wird „Mensch, wo bist Du? – unsere Wurzeln, unser Wachsen, unser Wandel“.

Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München im Mai 2010 wurde die Einführung des Schöpfungstages im Rahmen der zentralen ökumenischen Feier zu Christi Himmelfahrt unter dem Kölner Ökumenekreuz feierlich proklamiert. Der ökumenische Schöpfungstag gibt uns die Gelegenheit,  Gott den Schöpfer gemeinsam zu preisen und auf eine neue Orientierung im eigenen Leben und in der Gesellschaft hinzuarbeiten. So können die Christen auch die Schätze der kirchlichen Traditionen und Spiritualitäten miteinander teilen.

Die Teilnehmer aus der Region Andernach steigen am Samstag, 3.September 2011 um 9:13 Uhr in die Bahn nach Koblenz zu. Die Reisegruppen werden dann von der Koblenzer Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am Bahnhof „KO-Stadtmitte“ empfangen und gehen gemeinsam zur St. Jakobus-Kapelle, gegenüber der Basilika St. Kastor.

Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen:

10.15 Uhr Ankunftssegen St. Jakobus-Kapelle,
16.30 Uhr Ökumenische Schöpfungsfeier in der St. Kastor-Kirche

Die beiden Veranstaltungen finden außerhalb des Geländes der Bundesgartenschau statt. Wer die BUGA nicht besuchen möchte, muss daher auch kein Eintrittsgeld entrichten.
Zwischen den beiden zentralen Gottesdiensten gibt es aber auch die Gelegenheit, die Bundesgartenschau und das Mittagsgebet um 12.00 Uhr in der Festungskirche zu besuchen.
Kosten: 20,- € Eintritt BUGA, Fahrtkosten (Schönes Wochenendticket) und Selbst-verpflegung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Andernach aktuell, August 2011

 

"Christen auf dem Weg“ – bei jeder Wetterlage
Erstes Ökumenisches Kirchenfest in Andernach erfreute sich guter Resonanz

Mehr als 300 Besucher zählte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach am Pfingstmontag anlässlich ihres ökumenischen Stadtkirchenfestes. Die zunächst im Schlossgarten geplante Veranstaltung unter dem Motto "Christen auf dem Weg: glauben, bezeugen, handeln" wurde von den Verantwortlichen schon am Vorabend auf Grund der Wetterlage in die Christuskirche und den angrenzenden Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde verlagert. Der Vorsitzende der ACK, Pfarrer Andreas Horn, freute sich, die Gläubigen in der proppevoll besetzten Christuskirche zum ökumenischen Gottesdienst begrüßen zu dürfen. Die ansprechende inhaltliche und musikalische Gestaltung der Feier, die zahlreichen Informationsstände kirchlicher Gemeinden und Einrichtungen sowie das musikalische Rahmenprogramm luden viele Gäste zum längeren Verweilen in den historischen Kirchengemäuern ein. Die Kollekte für ein israelisches Hilfsprojekt ergab einen Erlös von fast 900 EURO. Der Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von Heike Engelhorn und das von Harald Meyer an- und dargebotene Wunsch- konzert rissen am Nachmittag Musikfreunde zu Begeisterungsstürmen hin. Nicht zuletzt die vielen Gespräche und Begegnungen in der Kirche, während des Mittagessens und der Kaffee-Zeit lassen alle Beteiligten voll Freude auf das erste ökumenische Kirchenfest in Andernach zurück blicken. 

Andernach aktuell, Juni 2011

 

Kirchen präsentieren sich im Schlossgarten
Ökumenischer Gottesdienst und Stad-Kirchenfest am Pfingstmontag

Unter dem Motto „Christen auf dem Weg: glauben, bezeugen, handeln“ veranstalten die fünf Mitgliedskirchen  der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach am Pfingstmontag, 13. Juni, ihr erstes Stadt-Kirchenfest. Die Christen von neun evangelischen, katholischen und frei-christlichen Gemeinden feiern zunächst ab 11.00 Uhr ihren traditionellen ökumenischen Gottesdienst. Dechant Lutz, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Andernach, wird die Predigt halten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Anschluss an den bei Andernacher Christen beliebten überkonfessionellen Gottesdienst laden die ACK, die in ihr vertretenen Kirchen sowie zahlreiche kirchliche Einrichtungen und Gruppierungen die Besucher ein, sich an Informationstischen über ihre Arbeit und Aufgabenstellungen zu informieren.

Der Veranstalter hofft, dass die Besucher des Gottesdienstes auch noch am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen sowie den ansprechenden musikalischen Live-Darbietungen auf der Schlossgarten-Wiese verweilen. Schließlich wird der Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von Heike Engelhorn ab 13.30 Uhr wohlklingend „Sister-Act-Fieber“ verbreiten. Eine ebenso klangvolle Reise durch die Welt der Musik verspricht dann ab 14.30 Uhr der Kirchenmusiker Harald Meier an seinem Keyboard Im Rahmen eines Wunschkonzerts. 

Die ACK Andernach sieht ihren ersten ökumenischen „Marktplatz“ für sich als eine mögliche Erfahrungsgrundlage für einen anvisierten größeren Stadt-Kirchentag. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Andreas Horn und die Delegierten der ACK-Kirchen würden sich daher über eine rege Teilnahme der Andernacher am Pfingstmontag freuen.

Bei schlechtem Wetter finden alle Veranstaltungen in der Christus­kir­che statt. Dann läuten die Glocken aller Kirchen um 10:30 Uhr.

Weitere Informationen zur ACK Andernach gibt der Internetauftritt der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft unter www.christen-andernach.de.

Super Sonntag, Juni 2011


Im Buch der Bücher kann man viel entdecken
Ökumenische Bibelgespräche der ACK Andernach

Unter dem Leitwort "Mit der Kirche brechen oder mit der Kirche aufbrechen" bietet die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach auch in diesem Jahr traditionell in der Fastenzeit ihre Ökumenischen Bibelgespräche an. Vertreter aus den neun in der ACK vertretenen Gemeinden wählten diesmal für die vorgesehenen vier Gesprächsabende Verse aus dem Epheserbrief aus. Dieser Brief, den man Schülern des heiligen Paulus zuschreibt, ist für die Ökumene auch deshalb interessant, weil es darin nicht so sehr um die Einheit in der Gemeinde geht, sondern um die Einheit unter den Gemeinden.

Die Bibelgespräche finden jeweils in der Zeit von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Thomas-Becket-Haus, Breite Straße statt. Die Termine und Einzelthemen:

Dienstag, 15. März 2011, Aufbruch zu Gott (Epheser 1,3-14).

Mittwoch, 23. März 2011, Aufbruch zur Einheit (Eph 4,1-16),

Donnerstag, 31. März 2011, Aufbruch zu einem neuen Lebensstil (Eph 4,17 – 5,20),

Das letzte ökumenische Bibelgespräch dieses Jahres  am Donnerstag, 7. April 2011, Aufbruch zum Kampf (Eph 6,10-21), endet gegen 22.00 Uhr in geselliger Runde und gibt somit auch Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. 
Am Sonntag, 10. April 2011, 11:00 finden die Ökumenischen Bibelgespräche 2011 ihren Abschluss mit einem Gottesdienst in der Ev. Kreuzkirche, Schillerring.

Die Arbeitsgemeinschaft Christliche Kirchen (ACK) Andernach freut sich über eine rege Beteiligung.

Blick aktuell, März 2011

 

Sehnsucht nach der ökumenischen Mahlgemeinschaft
Themenabend der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach

Rund 60 interessierte Teilnehmer konnte der ACK-Vorsitzende und Pfarrer Andreas Horn zum ersten Themenabend der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach im Gemeindesaal der Christuskirche begrüßen. Die Veranstaltung war unter das Thema „Abendmahl und Eucharistie - Zeichen und Gegenwart –„ gestellt. Mit Ausführungen zu den Sichtweisen ihrer Kirchen gaben die Referenten des Abends P. Dr. Edward Fröhling SAC,  Phil.-Theol. Hochschule Vallendar und Pfarrer Wolfgang Hüllstrung, Evangelische Kirchengemeine Koblenz sowie Pastorin Rebecca Meier, Freie Christengemeinde (Jesus-Haus), Impulse zu dem sich anschließendem Austausch über die Bedeutung und das Erleben der Mahlgemeinschaft am Tisch des Herrn. Die vielfältigen Meinungen ließen die Sehnsucht der Gläubigen nach einer konfessionsübergreifenden Mahlgemeinschaft spürbar werden. Bei allen bleibenden Unterschieden zeichnet sich in den lange strittigen Fragen durchaus ein gemeinsames Verständnis ab. Zu einer gemeinsamen Abendmahlsfeier sind die Kirchen jedoch noch unterwegs.

Die ACK Andernach weist bereits auf ihre im März/April stattfindenden Bibelgespräche hin.Die Termine stehen nun fest: Dienstag, 15. März, Mittwoch, 23. März, Donnerstag, 31. März und Donnerstag, 7. April jeweils um 19.30 Uhr im Thomas-Becket-Haus, Breite Straße. Nähere Informationen folgen in Kürze.


Andernach aktuell, Februar 2011

 

ACK-Themenabend: „Abendmahl und Eucharistie“
Impulse zum unterschiedlichen Mahl-Verständnis der Kirchen

Unter dem Thema „Abendmahl und Eucharistie - Zeichen und Gegenwart –„ lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach am Montag, 24. Januar 2011, ein zu einem Abend mit Impulsen und Gesprächen über die Bedeutung und das Erleben der Mahlgemeinschaft am Tisch des Herrn. Die Referenten sind P. Dr. Edward Fröhling SAC,  Phil.-Theol. Hochschule Vallendar  und Pfarrer Wolfgang Hüllstrung, Evangelische Kirchengemeine Koblenz, der noch vor wenigen Wochen in Andernach gewirkt hat.Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche an der Läufstraße in Andernach. 

Die Kirchen verstehen das Abendmahl, die Eucharistie als Stiftung des irdischen Jesus. Die Einsetzung des Abendmahls hat ihre geschichtliche Mitte im letzten Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Das Abendmahl war nicht immer nur ein Ort erfahrener Gemeinschaft mit Jesus Christus und untereinander, es wurde auch Anlass zu Streit und Trennungen. Zugleich gehört zur Geschichte des Abendmahls das immer neue Bemühen um Verständigung und Einheit. So gab es beispielsweise seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil eine Reihe fruchtbarer evangelisch-römisch-katholischer Dialoge.

Bei allen bleibenden Unterschieden zeichnet sich in den lange strittigen Fragen ein gemeinsames Verständnis ab. Zur Verständigung jedoch, zu einer wechselseitigen eucharistischen Gastbereitschaft und zu einer gemeinsamen Abendmahlsfeier sind die Kirchen erst unterwegs. So ist das Abendmahl als Zeichen der Einheit der sichtbaren Kirche zugleich schmerzliche Erinnerung an den Skandal der Trennung christlicher Kirchen und Herausforderung, diese Trennung zu überwinden. 

Die ACK Andernach, die sich aus Delegierten von neun römisch-katholischen,  evangelischen, altkatholischen und freien christlichen Gemeinden zusammensetzt , misst dem Thema der Veranstaltung eine hohe Bedeutung im Zusammenhang mit der Fortentwicklung der ökumenischen Gemeinschaft zu. Der Veranstalter freut sich über eine rege Teilnahme.

Brot und Wein sind die zentralen Symbole für die Feier 
des Abendmahls und der Eucharistie.


Andernach aktuell, Januar 2011

2010

Andernachs ACK fördert die Ökumene
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen informiert

Andernachs Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) trägt dazu bei, dass sich Christen in unserer Stadt einander wahrnehmen, sich kennen lernen und gemeinsam handeln. Mit diesem Ziel laden die Delegierten der in der ACK vertretenen Kirchen und Gemeinden auch künftig zu ökumenischen Gottesdiensten und Veranstaltungen ein. So zum Beispiel einmal im Montag zu einem Gottesdienst einer Kirche/Gemeinde , in dessen Verlauf deutlich wird, dass auch Christen und Christinnen aus anderen Gemeinden anwesend sind.

Am 21. November 2010 um 9.30 Uhr lädt die römisch- katholische Kirchengemeinde St. Peter zum Sonntagsgottesdienst in ihre Kirche in der Karolingerstraße ein.

Schon eine ökumenische Tradition in Andernach ist der Silvester-Gottesdienst, der von Vertretern verschiedener Kirchen gemeinsam vorbereitet wird. Der Gottesdienst steht unter dem Thema "Vertrauen als Quelle der Kraft" und beginnt am 31.12.2010 um 17.00 Uhr in der Christuskirche (Läufstraße).

Die ACK weist schon jetzt auf ihren interessanten Themenabend "Abendmahl und Eucharistie" am 24. Januar 2011 hin. Pater Dr. Edward Fröhling SAC und Pfarrer Wolfgang Hüllstrung werden dann Impulse geben und Gespräche führen zur Bedeutung und das Erleben der Mahlgemeinschaft des Herrn.

Der seit Jahren an Pfingstmontag von den ACK-Gemeinden gefeierte ökumenische Gottesdienst im Schlossgarten soll im kommenden Jahr eingebettet werden in einen begegnungsreichen und informativen "Stadt-Kirchentag" (Arbeitstitel). Die Planungen hierfür wurden bereits aufgenommen.

Weitere Informationen erfolgen in Kürze über die Presse sowie die Internetseite www.christen-andernach.de.

Andernach aktuell, November 2010

 

ACK auf Tour
Arbeitskreis Christlicher Kirchen besichtigte alte Kaiserstadt

Mehr als 20 Christinnen und Christen folgten der Einladung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach und nahmen an einer Busfahrt in die Kaiserstadt Aachen teil. Dort nahmen Sie die Gelegenheit wahr, in der Misereor-Geschäftsstelle interaktiv Interessantes über die Motivation, die Arbeit und die Finanzen der großen kirchlichen Spendenorganisation zu erfahren. Im Anschluß bestand die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Domführung und dem Besuch der Domschatzkammer. Bei strahlendem Sonnenschein blieb dann noch Zeit für einen Stadtbummel oder dem Besuch eines der zahlreichen Straßenlokale.


Blick aktuell, September 2010

 

ACK-Andernach: Auch mal bei der "anderen" Kirche reinschauen
Alt-Katholische Gemeinde feiert Gottesdienst in St. Peter
 
Als Zeichen christlicher Verbundenheit laden die Gemeinden der Andernacher Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) immer wieder gerne auch Mitchristen anderer Konfessionen und Kirchen ein. Allein die Tatsache, dass die römisch-katholische Pfarrgemeinde St. Peter ihren alt-katholischen Schwestern und Brüdern ihr Gotteshaus mal wieder für einen Gottesdienst öffnet, unterstreicht die ökumenische Aufgeschlossenheit in Andernach.
Am Samstag, 25. September,18.30 Uhr findet in der Pfarrkirche St. Peter, Karolingerstraße, eine Eucharisiefeier der
alt-katholischen Gemeinde St. Jakobus statt, zu dem alle Christen der Stadt eingeladen sind. Interessierte Gläubige haben auf diese Weise die Möglichkeit, einmal den Ablauf eines alt-katholischen Gottesdienst zu erleben und Ihre christliche Zusammengehörigkeit zu bekunden. Pfarrer Ralf Staymann freut sich auf jeden Gottesdienstbesucher.

Blick aktuell, September 2010

 

Andernacher Christen besuchen Misereor
Sommerfahrt der ACK Andernach zur Kaiserstadt Aachen

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach lädt erneut zu einer interessanten Exkursion ein. Am Samstag, 11. September 2010, 9.00 Uhr, steht ein Bus bereit, der Interessierte zum bischöflichen Hilfswerk Misereor nach Aachen bringt. Dort wird die Reisegruppe einiges über eines der größten Hilfs­werke der Katholischen Kirche in Deutschland erfahren. Seit seiner Gründung im Jahr 1958 ist es durch verschiedene Hilfsprojekte, besonders aber durch seine jährliche Fastenaktion be­kannt geworden. 
Im Rahmen des ökumenischen Projektes  „Miteinander teilen – Gemeinsam Handeln“ stellen die evangelische Organisation Brot für die Welt und Misereor monatlich ein gemeinsames Hilfs­projekt vor und unterstützen es.

Nach einer Mittagspause, die zu einem Stadtbummel genutzt werden kann, gibt es noch eine Führung durch den Aachener Dom und anschließend die Möglichkeit zur Besichtigung der Domschatzkammer. Der Aachener Dom ist die Bistumskirche des Bistums Aachen. Aus der ehemaligen Pfalz­kapelle Karls des Großen hat sich eine der interessantesten Kathedralen Westeuropas ent­wickelt: Grabeskirche für Karl den Großen, Krönungsort der deutschen Könige und be­deutende Pilgerstätte. Der Aachener Dom ist ein kulturhistorisches Kleinod.

Gegen 20.00 Uhr wird der Reisebus wieder in Andernach eintreffen.

Als Kostenbeitrag werden 15 € inklusive Hin- und Rück­fahrt, Besuch von Misereor und Domführung erhoben.
Anmeldungen können bis zum Freitag, den 27. August, beim Evangelischen
Gemeindeamt, Karolingerstraße 18, Tel. Nr. 02632 43959 erfolgen.

Nähere Information zur Aachen-Fahrt und zur ACK Andernach findet man unter www.christen-andernach.de  .

Andernach aktuell, Juli 2010

 

         

Für die Ökumene lachte mal wieder die Sonne 

„Unser Leben sei ein Fest“, sangen über 350 Christen am Pfingstmonat und in der sonnerfüllten und freundlichen Atmospäre des Schlossgartes von Andernach fühlte man sich auch wie auf ein kleinen Fest: Der ökumenische Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach führte wieder verschiedene christliche Gemeinden und Konfessionen zum Gebet und Gesang sowie im Anschluss zum lockerem Gespräch bei einer Gulaschsuppe zusammen. Der Gottesdienst und somit auch die Predigt von Pfarrer Andreas Horn (Ev. Kirchengemeinde) standen unter dem Wort „Wähle das Leben“.

Die Kollekte erbrachte 856,86 €  für das Manghopir Projekt der Aktion Eine-Welt Andernach. Das Manghopir Development Project "Women's Wing", ist ein schulisches und berufliches Bildungszentrum für Mädchen und Frauen in Karachi.

Blick aktuell, Mai 2010

 

Am Pfingstmontag treffen sich Christen im Schlossgarten
ACK Andernach feiert Gottesdienst zum Thema  „Wähle das Leben“

Zum vierten Mal feiern Andernacher Christen am Pfingstmontag ihren ökumenischen Gottesdienst. Die neun in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach vertretenen Gemeinden unterschiedlicher Prägung feiern ihren diesjährigen Gottesdienst am 24. Mai 2010 ab 11.00 Uhr im Andernacher Schlossgarten. Dort werden dann wieder zahlreiche Andernacher Christen  gemeinsam singen und beten und die Vielfalt der Andernacher Kirchengemeinden deutlich machen.

Schon das Alte Testament der Bibel sagt uns Menschen in 5 Mos 30,15, dass jeder  die Wahl hat zwischen Glück und Unglück und seinen Lebensweg danach ausrichten kann. Gebetstexte und Predigt sind unter das Thema „Wähle das Leben“ gestellt.

Ein Gospelchor unter der Leitung von Burkhard Esten und Harald Meyer am Keyboard gestalten den Gottesdienst musikalisch. Die Kollekte ist in diesem Jahr für Projekte der Aktion Eine Welt Andernach e.V. bestimmt.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die ACK und eine herzhafte Gulaschsuppe zum weiteren Verweilen und Gesprächsaustausch ein.

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Evangelischen Christuskirche statt. In diesem Fall  werden dann bereits um 10.30 Uhr die Glocken aller Kirchen läuten.

Informationen zur ACK Andernach findet man unter www.christen-andernach.de .

Andernach aktuell, Mai 2010

 

Ökumenische Bibelgespräche 

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) lädt in diesem Jahr wieder zu »Ökumenischen Bibelgesprächen« ein. In Andernach gibt es seit 2005 diese Veranstaltungsreihe, die Christen verschiedenster Konfessionen zum Gespräch über Fragen des Glaubens und der Religion zusammenführt. In diesem Jahr lautet das Thema: »Jakob − Kampf und Segen«. An vier Abenden werden die Erzählungen über Jakob aus dem ersten Buch Mose im Mittelpunkt stehen.

Eingeladen sind nicht nur die Mitglieder der katholischen, alt-katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden, sondern alle, die sich für Fragen der Bibel, des christlichen Glaubens und der Religion im Allgemeinen interessieren.

Termine: Dienstag, 23.02.; Mittwoch, 03.03.; Donnerstag, 11.03.; Freitag, 19.03. Die Gespräche finden jeweils von 19.30-21 Uhr statt im Gemeindesaal der Christuskirche (Ecke Hochstraße/ Läufstraße). Nähere Informationen unter: www.christen-andernach.de.

Andernach aktuell, Februar 2010

 

ACK wählt ihren neuen Vorstand
Christliche Arbeitsgemeinschaft blickt auf die vergangenen Jahre zurück

Die Delegierten der neun Mitgliedsgemeinden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Andernach (ACK) schauten nun zufrieden auf die ersten drei Jahre ihres Bestehens zurück. Im November 2006 wurde die ACK im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes ins Leben gerufen.

Laut Satzung sollte auch der Vorstand bei dem jetzigen Treffen entlastet und neu gewählt werden. Das ökumenische Gremium dankte Hans-Werner Schlenzig (Alt-katholische Gemeinde), der seit Januar 2007 als Vorsitzender viel Aufbauarbeit leistete. Schlenzig stellte sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, wird jedoch als Delegierter weiterhin in der christlichen Arbeitsgemeinschaft mitarbeiten.

In den neuen Vorstand wählten die Delegierten schließlich Pfarrer Andreas Horn (evangelische Kirchengemeinde) als Vorsitzenden und Petra Kitzmann evangelisch-freikirchliche Gemeinde) sowie Michael Krupp (Pfarrei St. Albertals) zu seinen Stellvertretern.

Die ACK beschreibt sich selbst in ihrer Satzung wie folgt: "Als Mitglieder der verschiedenen christlichen Gemeinden in der Stadt Andernach weiß sich die ACK dem Wort Jesu verpflichtet und sucht nach Wegen zu größerer Gemeinschaft auf der örtlichen Ebene." Die Grundlage ihres gemeinsamen christlichen Glaubens sehen sie im Wort Gottes.

 Weitere Informationen zur ACK gibt es im Internet unter www.christen-andernach.de

Rhein-Zeitung, Januar 2010

2009

Eine schöne Bescherung: Heilig Abend in Andernach
Gemeinsam feiern und nicht allein!

Andernach. Am 24.12. findet von 14.30 Uhr bis 19.00 Uhr im Thomas -Becket -Haus ein außergewöhnlicher Heilig Abend für Alleinstehenden statt. Alle, die sich angesprochen fühlen  - Alte und Junge, Alleinerziehende mit Kindern, Menschen mit und ohne festem/n Wohnsitz  - sind herzlich eingeladen, diesen Versuch zu wagen. Im Gespräch, mit besinnlichen Gedanken und Musik, einer geistlichen Weihnachtsfeier und bei einem kleinen Imbiss soll jeder erfahren, dass auch für Alleinstehende Weihnachten 2009 ein Feiertag sein kann. Das weihnachtliche Projekt ist von einer Gruppe von Helferinnen und Helfern organisiert und steht in der Trägerschaft der ACK (Arbeitsgemeinschaft  christlicher Kirchen) von Andernach. Wer noch Informationen benötigt oder mitfeiern möchte, der melde sich bitte bei Jörg Koch, Tel.: 02630/84349 oder steht einfach am 24.12. vor der Tür.

Blick aktuell, Dezember 2009

 

Andernacher Christen gedachten im Sonnenschein ihrer Taufe

250 Gläubige beim ökumenischen Pfingstmontags-Gottesdienst der ACK

 

Rund 250 Christen folgten am sonnigen Morgen des Pfingstmontags der Einladung der Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach und feierten über Konfessionsgrenzen hinweg im Schlossgarten ihren Taufgedächtnis- gottesdienst. Gebete, symbolische Handlung und persönliche Glaubenszeugnisse machten trotz unterschiedlicher Prägung die Gemeinsamkeiten der christlichen Kirchen deutlich.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Harald Meier und Heike Engelhorn sowie einem ökumenischen Projektchor unter der Leitung von Burkhard Esten gestaltet. Der Erlös der Kollekte in Höhe von 938,44 € wird der Andernacher Tafel zufließen.

 


Andernach aktuell, Juni 2009

 

Ökumenischer Taufgedächtnis-Gottesdienst am Pfingstmontag
ACK Andernach lädt auch in diesem Jahr zur Feier in den Schlossgarten ein

Zum dritten Mal feiern Andernacher Christen am Pfingstmontag ihren ökumenischen Gottesdienst. Die neun in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Andernach (ACK) vertretenen Gemeinden unterschiedlicher christlicher Prägung feiern in diesem Jahr am 1. Juni 2009 ab 11.00 Uhr im Schlossgarten, Hochstraße, einen „Ökumenischen Taufgedächtnis-Gottesdienst“.Die Taufe eint die Kirchen. Mit der Tauferinnerung will die ACK Andernach einen  Impuls für das ökumenische Zusammenleben geben.

Die Wege und Erfahrungen des Glaubens und der Taufe sind unterschiedlich. Manchmal ähneln sie sich. Manchmal sind sie ganz anders. Jeder hat seine eigene Geschichte, geprägt durch wichtige Stationen und Begegnungen. Menschen haben uns beeinflusst und ermutigt. Lebenserfahrungen sind zu geistlichen Meilensteinen geworden. Persönliche Zeugnisse werden im Gottesdienst die Vielfalt und Einheit in Christus belegen.

Im ökumenischen Taufgedächtnisgottesdienst werden die Gläubigen persönlich und gemeinsam annehmen, wozu sie in der Taufe berufen sind.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht Gelegenheit zur Begegnung bei einem gemeinsamen Mittagessen.

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst im Jesus-Haus, Hammerweg 47 statt. In diesem Fall  werden dann bereits um 10.30 Uhr die Glocken aller Kirchen läuten.

Andernach aktuell, Mai 2009

 

Ökumenische Bibelgespräche der ACK
Bibelbetrachtungen im März zum Thema „Volle Auftragsbücher!

Die diesjährige, wie immer in der vorösterlichen Zeit, durchgeführte Reihe  ökumenischer Bibelgesprächen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ (ACK)  in Andernach setzt einen thematischen Schwerpunkt bei verschiedenen Formen von Aufträgen, die Gott uns in der jüdisch-christlichen Geschichte erteilt.

Während die Wirtschaftsunternehmen derzeit weltweit wegen mangelnder  Aufträge stöhnen, sind die Auftragsbücher Gottes seit jeher  prall gefüllt, wenn wir die biblischen Schriften einmal unter dieser Perspektive lesen wollen. Arbeit ist reichlich da. Es wäre daher schön, wenn immer mehr Arbeitswillige sich daran machen würden, die Aufträge auch auszuführen. Dazu will die ACK einen Impuls geben.

Vertreter aus den neun ACK Mitgliedsgemeinden bereiteten für den März vier Abende vor, zu denen sie herzlich einladen:

Donnerstag, 5. März 2009, um 19.30 Uhr
Der Schöpfungsauftrag Gottes (Genesis 1 und 2)

Donnerstag, 12. März 2009, um 19.30 Uhr
Der Auftrag an die Propheten, Heil und Unheil zu verkünden
(Jeremia 1,1-10)

Donnerstag, 19. März 2009, um 19.30 Uhr
Der Auftrag an den Messias Jesus, ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen (Jesaja 61 und Lukas 4)

Donnerstag, 26. März 2009, um 19.30 Uhr
Der Auftrag an die Gemeinden des Messias Jesus
(Matthäus 28; 2 Korinther 3 und Parallelen)

Alle Bibelgespräche finden jeweils statt im Thomas-Becket -Haus der Pfarrei St. Albert.

Informationen zur ACK Andernach findet man im Internet unter www.christen-andernach.de

Andernach Aktuell, Februar 2009

2008

Frieden ist nicht selbstverständlich
Jugendliche sollen beim Kurzgottesdienst "Jugend und Gewalt" die Macht der Toleranz entdecken

ANDERNACH. "Frieden riskieren", so lautet das Thema der diesjährigen Friedensdekade, die die Kirchen der Ökumene von Sonntag, 9., bis Mittwoch, 19. November, begehen. Die Andernacher Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) macht dabei zum ersten Mal mit. Am Sonntag, 16. November, 19 Uhr, wird in der Pfarrkirche St. Peter in der Karolingerstraße ein Kurzgottesdienst unter dem Motto "Jugend und Gewalt" gefeiert. Dieser Gottesdienst ist der Einstieg zur Vertiefung des Themas durch Austausch, Information und Gespräch. Einige Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule in Andernach werden über ihre Ausbildung zu Streitschlichtern und über ihre Arbeit berichten.

Es sollen Fragen beantwortet werden: Wie läuft ein Mediationstraining? Welchen Sinn hat das? Wie gehen die Jugendlichen damit um? Wie setzt man Signale, um Mitschüler zum Gewaltverzicht zu motivieren? Nach den Streitschlichtern wird Manfred Oehl, Jugendberater vom Amt für Jugend und Soziales der Stadt Andernach und Jugendscout, zusammen mit Betroffenen über seinen Einsatz berichten.

Den Abschluss bildet der Film "Freedom Writers", der Jugendliche zeigt, deren hartes Leben auf der Straße von Gewalt geprägt ist, und eine Lehrerin, die von Terrorherrschaft und rassistischen Spannungen förmlich zerrissen wird. Indem die "schwer erziehbaren" Teenager ihre eigenen Geschichten erzählen können und die Geschichten anderer hören, entdecken sie die Macht der Toleranz.

Der Abend soll zeigen, dass Frieden nicht selbstverständlich ist. Frieden ist nicht ohne Risiko zu gewinnen oder zu bewahren. Frieden setzt die Einsicht in die eigene Verwundbarkeit voraus, die Bereitschaft, mit Angst umgehen zu lernen.

Rhein-Zeitung, 6.11.2008

 

Von ökumenischen Erfahrungen in einer Großstadt lernen
Der Kölner Ökumenefachmann Dr. Hans-Georg Link referiert in Andernach


Zum Thema „Erfahrungen und Chancen der ökumenischen Zusammenarbeit in Köln und Andernach“ spricht der Ökumenefachmann Dr. Hans-Georg Link, Köln, am Montag,
15. September 2008, um 19.00 Uhr im Evangelischen Gemeindesaal der Andernacher Christuskirche, Läufstraße.

In der Andernacher Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) arbeiten seit einem Jahr verschiedene Gemeinden zusammen: die Evangelische Kirchengemeinde, die römisch-katholischen Pfarreien Maria Himmelfahrt, St. Albert, St. Peter, St. Stephan, St. Bartholomäus, die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Freie Christengemeinde Jesus-Haus und die alt-katholische Pfarrgemeinde. Das Wachsen und Gelingen der ökumenischen Arbeit hängt davon ab, wieweit der Glaube in ihr lebendig ist. Die Christen haben längst erkannt, dass alle in einem Boot sitzen und dass sie nur noch gemeinsam ihren Glauben in der Welt wirksam bezeugen können.

Mit Hans-Georg Link hat die Andernacher Stadt-ACK  einen Referenten gefunden, der kaum wie ein anderer die ökumenische Arbeit kennt. Er war siebzehn Jahre Ökumenepfarrer des Evangelischen Kirchenverbandes (Stadt und Umland von Köln), derzeit ist er Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die jetzt ihr 50jähriges Bestehen feiert. An der Universität Köln ist er Dozent für historische und ökumenische Theologie. Außerdem leitet er die Internationale Ökumenische Gemeinschaft der deutschen Region sowie den Partnerschaftsausschuss Köln – Liverpool. Im Augenblick schreibt er an einem Buch mit dem Titel „Hoffnungswege“ zum 60jährigen Jubiläum des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf, wo er in den 80er Jahren gearbeitet hat.

Nicht nur die Gemeindeleitungen, Pfarrgemeinderäte, Presbyterien und Delegierten der ACK sind herzlich zum Vortrag mit anschließender Aussprache eingeladen. Jede und jeder, der sich für die Einheit der Kirchen interessiert, ist angesprochen zu kommen, um von den Möglichkeiten ökumenischen Miteinanders zu hören und anschließend die eine oder andere Möglichkeit in Andernach umzusetzen.

Andernach aktuell, Oktober 2008

 

„Einfach Göttlich“  – ein Gottesdienst der etwas anderen Art
Freitag-Abend-Feier der ACK Andernach am 30. Mai

Fernsehen und Kartoffelchips oder den meist üblichen Freitagabend-Aktivitäten setzt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Andernach am 30.05.2008, 19.30 Uhr, in der Andernacher St.-Peter-Kirche „Göttliches“ entgegen: ein Abendgottesdienst, soll mit Liedern, Musik, Texten, Bildern, Gebeten und Geschichten helfen,  Sinn zu finden, ruhig zu werden, Energie zu sammeln, den Denkhorizont zu erweitern, einander Zuwendung zu schenken und Segen zu empfangen.

Thematisch steht der Gottesdienst unter dem Leitgedanken: „Wir werden unsere Knie nicht beugen“, inspiriert von der Geschichte der drei jungen jüdischen Männer im Buche Daniel, die sich trotz drohender Hinrichtung weigern, ein goldenes Standbild anzubeten. 

Vielleicht kann es bei diesem Gottesdienst sogar gelingen, wenigstens für einen Augenblick zu erahnen, worin der Kern der jüdisch-christlichen Religion besteht und zu empfinden, warum diese Einsicht auch Glück bedeutet. Die ACK Andernach lädt zu diesem Versuch alle herzlich ein.

Informationen zu der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft findet man unter www.christen-andernach.de.


Lokalanzeiger, Mai 2008

 

Sonne strahlte über Freiluft-Gottesdienst der ACK 

270 Gläubige besuchten am sonnigen Pfingstmontag den ökumenischen Gottesdienst der Andernacher Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) im Schlossgarten. Die in Wort und Musik ausgewogen gestaltete besinnliche Stunde wurde von Delegierten der neun in der ACK Andernach vertretenen christlichen Gemeinden vorbereitet und stand unter dem Thema „Mut zum Frieden“. Bei einer Kollekte zu Gunsten des Asylbewerber-Heims kamen 911,-- € zusammen. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten auch viele die Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen unter freiem Himmel.

Andernach aktuell, Mai 2008

 

Gebetswoche für die Einheit der Christen auch in Andernach
Abschlussgottesdienst der ACK am Pfingstmontag

Mindestens einmal im Jahr offenbart sich vielen Christen die große Vielfalt der Möglichkeiten, Gott anzubeten. Menschen werden im Herzen berührt und merken, dass die Praktiken ihrer Nachbarn gar nicht so seltsam sind.  Das Ereignis, das diese besondere Erfahrung ermöglicht, heißt Gebetswoche für die Einheit der Christen. Gemeinden auf der ganzen Welt beteiligen sich an dieser Gebetswoche, die je nach Region traditionell im Januar  oder zu Pfingsten stattfindet. Das diesjährige Motto lautet:„Betet ohne Unterlass“ (1. Thessalonicher 5,12a.13b-18).

Die Andernacher Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) greift diese ökumenische Idee in diesem Jahr erstmals auf und lädt ein zu folgenden Abendgebeten:  „Betet ohne Unterlass“ am Montag, 5. Mai 2008,  im Mariendom,
„Seid geduldig mit allen“ am Mittwoch, 7. Mai 2008, im Gemeindehaus der Baptisten
(Taubentränke 6) und „Betet ohne Unterlass für Gerechtigkeit“ am Freitag, 9. Mai 2008, in der Christuskirche. Die Gebetsstunden beginnen jeweils um 19.00 Uhr.

Zum Abschluss der Gebetswoche feiern die ACK-Mitgliedskirchen mit den Christen der Stadt den mittlerweile traditionellen Ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag, 12. Mai 2008, um 11.00 Uhr im Schlossgarten. Das Thema des Gottesdienstes lautet „Mut zum Frieden“. Der Erlös einer Kollekte wird dem Asylbewerberheim Andernach zufließen.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht Gelegenheit zur Begegnung bei einem gemeinsamen Mittagessen. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Christuskirche statt. In diesem Fall  werden dann bereits um 10.30 Uhr die Glocken aller Kirchen läuten.

Informationen zur ACK Andernach findet man unter www.christen-andernach.de .

 Blick aktuell, April 2008

 

Bibelgespräche der ACK Andernach
Thema „Unerhörte Treue“ - Texte aus dem Buch Jeremia 

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Andernach (ACK) veranstaltet wie in jedem Jahr in der Fastenzeit Ökumenische Bibelgesprächsabende. Sie finden jeweils donnerstags um 20 Uhr im Tho­mas-Becket-Haus, St. Albert, Breite Straße, statt. Das Motto lautet „Unerhörte Treue“. Texte aus dem Buch des Propheten Jeremia dienen als Grundlage der Gespräche. Insgesamt sollen vier Themen besprochen werden: 

am 14. Februar 2008 „Um Gottes Willen“ – Die Berufung des Propheten,
am 21. Februar 2008 „Falsche Sicherheiten“ – Die Tempelrede des Propheten,
am 28. Februar 2008 „Schönreden ist nicht wahr reden“ – Prophet gegen Prophet,

und am 6. März 2008 „Gott ist mit uns – Gott ist anders“ – Der Brief an das Volk im Exil.

Im Buch Jeremia stecken viel Kritik, große Ehrlichkeit, großes Leiden, gro­ße Liebe und große Verheißungen. Wer bereit ist, sich auch auf ungewohnte, manchmal unangenehme und zum Teil scheinbar abwegige Gedanken einzulassen, kann großen Gewinn und eine große Hoffnung aus den Texten dieses Buches ziehen. Das Buch erzählt von einem, der von Gott beauftragt wird, unangenehme Wahrheiten schonungslos herauszuschreien. Es erzählt auch davon, dass Gott Jeremia zwingt und sehr Schweres von ihm verlangt, ihm dabei aber seinen Beistand verspricht. Es erzählt, dass Jeremia in Schwierigkeiten kommt und mit Gott kämpft und ihn anklagt, was dieser sich gefallen lässt. Beide halten aneinander fest. Das Buch erzählt von Gott, der sein Volk liebt und anklagt und mit allen Mitteln um dessen Liebe ringt. Es erzählt von Gott, der zornig ist und aufdecken will, warum er die Kata­strophe nicht abwendet – und der danach ganz neue Wege ermöglicht und neue Hoffnung schenkt.

An den Abenden könnten sich folgende Frage ergeben auf die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam nach Antworten suchen könnten: Gibt es heutzutage auch Prophetinnen und Propheten? Wenn ja, wer und wie sind sie? An wem und was hängen wir? Wovon versprechen wir uns Schutz und Sicherheit und was gibt sie wirklich? Lassen wir uns und unsere Lebensweise kritisieren? Was erwarten wir wirklich von Gott? Beziehen wir Gott ein, wenn wir negative Erfahrungen machen und leiden? Spüren wir Sehnsucht nach einer anderen und besseren Welt? Was hoffen wir? Diese und ähnliche Fragen fordern heraus, auch Negatives auszuhalten im Glauben und an Gott festzuhal­ten.

Alle Interessierten sind herzlich zu den Ökumenischen Bibelgesprächs­abenden eingeladen, um Neues zu entdecken und für sich zu gewinnen. 

Andernach aktuell, Februar 2008

2007

Wie geht es weiter mit der Ökumene?
Bericht von der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung

Am Montag, dem 12. November 2007, um 19.30 Uhr wird Pfarrer Hans-Werner Schlenzig im Thomas-Becket-Haus, Breite Straße, im Rahmen der Arbeitsgemein­schaft Christlicher Kirchen Ander­nach über die Dritte Europäische Ökumenische Ver­sammlung in Sibiu/Hermannstadt berichten. Das Treffen in Rumänien stand un­ter dem Leitwort „Das Licht Christi scheint auf alle“.

Im Jahre 2001 hatten die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der Rat der Europäischen römisch-katholischen Bischofs­konferenzen (CCEE) in Straßburg die Charta Oecumenica unter­schrieben. In dieser Charta haben sich die Christen Europas zu einer „glaubwürdigen Zusammenarbeit und zum Zeugnis der ver­söh­nenden Kraft Christi verpflichtet“. Die Versammlung in Her­mannstadt hatte sich die Aufgabe ge­stellt, die Charta Oecumenica fortzuschreiben und praktische Vorschläge für weitere Akti­vitäten der christlichen Kirchen zu erarbeiten.

Hans-Werner Schlenzig wird zum besseren Verständnis der Ergebnisse der Ver­samm­lung in Sibiu kurz über die Vorberei­tungstreffen in Rom, Loccum und Witten­berg berichten und dann die Ergebnisse der Tagung vorstellen. Eigentlich gibt es zwei Er­gebnisse: Die Versammlung hat beschlossen, dass neben der offi­ziellen Bot­schaft von Hermannstadt auch die Botschaft der jungen Delegierten veröffentlicht wird. Es wird interessant sein zu sehen, wie die beiden Texte sich in ihrer Ausdrucksweise unterscheiden aber auch wie konkret und praxisbezogen die jungen Delegierten sich die Weiterarbeit in der Ökumene mit dem Ziel der Einheit der Kir­chen in der Vielfalt vor­stellen.  Ziel des Vortragsabends mit an­­schlie­­ßendem Gespräch wird es sein, alle an der Ökumene Interessierten zu ermutigen, vor Ort weiter nach Wegen zu grö­ßerer Ge­mein­samkeit der Kirchen und Gemeinden in Zeugnis und Dienst zu suchen.

Andernach aktuell, November 2007

 

 

Andernacher Christen auf den Spuren der Bibel
Exkursion wurde durch Sorge um eine Vermisste überschattet
 

Am frühen Samstag morgen machten sich 38 Andernacher Christen verschiedener Kirchen auf den Weg nach Frankfurt um dort das sogenannte „Bibelhaus“ zu besuchen. Bevor es am Nachmittag dann weiter ging zur „Russischen Kirche“  in Wiesbaden, wurde die  interessante und harmonische Jahresfahrt der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen durch den „Verlust“ einer älteren Mitreisenden getrübt, die den Weg zum verabredeten Treffpunkt nicht  gefunden hatte. Dadurch bedingt konnte die Busfahrt erst verspätet, jedoch nur mit 37  Teilnehmern weitergehen. Die Dame ist schließlich mit öffentlichen Verkehrsmittel wohlbehalten zurückgekehrt. 

Das Bibelhaus, ein Erlebnismuseum rund um das "Buch der Bücher" ermöglichte den Andernachern vielfältige Zugänge zur Bibel. Von den Anfängen im Nomadenzelt bis zur Multimediawelt heute, führte das Bibelmuseum in die faszinierende Welt der biblischen Überlieferung. Die Exponate, darunter ein Nomadenzelt und ein Schiff in Originalgröße aus der Zeit Jesu, luden zum Anfassen und Erleben ein. 

    

In Wiesbaden ist die „Russische Kirche“ ein von weither sichtbarer Glanzpunkt auf dem Neroberg  Diese Kirche, ein Gotteshaus für russisch-othodoxe Christen, ist zweifelsohne der schönste und in seiner Ausstattung kostbarste Sakralbau der Stadt Wiesbaden. Die 1849-1855 erbaute Grabkirche ließ Herzog Adolf von Nassau für seine verstorbene Ehefrau erbauen. Verantwortlich für den Bau war der nassauische Baumeister Philipp Hoffmann. Nach einer Russlandreise, während der sich Hoffmann mit der zeitgenössischen russischen Baukunst beschäftigte, beschloss er, die Kirche nach dem Vorbild der Moskauer Erlöser-Kirche zu bauen. Die als „Griechische Kapelle“ bekannte Kirche dient heute der russischen Gemeinde Wiesbadens als Pfarrkirche. Hinter dem dazugehörigen Pfarrhaus liegt der russische Friedhof, auf dem sich zahlreiche Fürstengräber aus dem 19. Jahrhundert befinden. 

Die Andernacher Reisegesellschaft bedauerte, dass eine vereinbarte Führung wegen der verspäteten Ankunft leider nicht mehr stattfand.

Blick aktuell, Oktober 2007

 

Christen feierten an Pfingstmontag trocken in der Albertkirche
250 Gläubige im Ökumenischen Gottesdienst der ACK 

„Vertraut den neuen Wegen“ war der ökumenische Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach überschrieben, zu dem sich am Pfingstmontag wiederum rund 250 Christen unterschiedlicher Konfessionen einfanden.

Noch am Vorabend hatten die Verantwortlichen der lokalen ökumenischen Vertretung von neun Kirchengemeinden entschieden, den diesjährigen Gottesdienst im Hinblick auf die Wetteraussichten nicht im Schlossgarten, sondern in der Pfarrkirche St. Albert zu feiern. Befürchtungen, die Teilnahme der Gläubigen könnte daher deutlich geringer ausfallen, als im vergangenen Jahr, bestätigten sich nicht.
Dies erfreute den Vorsitzenden der ACK, Hans-Werner Schlenzig, spürbar bei seiner Begrüßung. Er wünschte den christlichen Gemeinden in Andernach, dass die neuen Wege, die sie eingeschlagen hätten, wie unter guten Nachbarn, zu mehr Gemeinsamkeiten führen im Geist der Freundschaft, des Wohlwollens und der Hilfsbereitschaft.

Der Wortgottesdienst wurde wieder von Delegierten evangelischer, römisch- und altkatholischer sowie freier Kirchengemeinden vorbereitet. Eine Bereicherung der 60minütigen Feier war sicherlich die ausgewogene und harmonische musikalische Gestaltung durch Harald  Meier und Heike Engelhorn. Ihre musikalischen Klänge und die vielfältigen aufeinander abgestimmten meditativen Beiträge, Bibelworte und gemeinsamen Gebete und Gesänge ließen eine würdige und zugleich liebenswerte Atmosphäre im Gotteshaus wachsen.

    

In ihrer Predigt nahm Dorothee Strietholt Bezug auf die Lesung  (Deut 6,4-6.10-11), einem „wunderschönen alttestamentlichen Text, der uns mit unseren jüdischen Schwestern und Brüdern verbindet“. Davon ausgehend meinte Sie „Vielleicht sollten wir uns gar nicht so sehr auf die Frage konzentrieren: was richtig ist oder falsch“. Die Pastoralreferentin verwies auf den Philosophen und Theologen Thomas von Aquin, für den bereits im Mittelalter das  theologische Streitgespräch eine Form der Wahrheitsfindung darstellte. Sie schlug den Bogen zur Apostelgeschichte, nach der die ersten Christinnen und Christen „Anhänger des neuen Weges“ genannt wurden, da man ihnen anmerkte, dass sie angstfrei einen neuen Weg gingen: einen Weg der Liebe und des Respekts, obwohl es unter ihnen sehr unterschiedliche Strömungen gab. Die Pastoralreferentin wünschte der multikonfessionellen Gemeinde  letztlich etwas von der Dynamik der ersten Christen für den ökumenischen Prozess in Andernach und den Mut zum Ringen um die Wahrheit sowie das Vertrauen, „dass da einer mit uns geht, der uns in ein neues Land führt, das größer ist als unsere begrenzten Vorstellungen“. 

Die Kollekte zu Gunsten von Kindern sozial schwacher Familien, denen eine Sommer-Erholung ermöglicht werden soll, ergab einen Erlös von 550,-- €. Beim anschließenden Mittagstisch im Thomas-Becket-Haus nahmen zahlreiche Gottesdienstbesucher die Gelegenheit wahr, sich näher kennen zu lernen.

Blick aktuell, Juni 2007

 

Auf der Grundlage eines Bibeltextes des Alten Testaments 
(5 Moses 15,1-11) führten rund 40 Christen zum Teil auch eine engagierte sozialpolitische Diskussion. Das Thema des zuletzt geführten ökumenischen Bibelgesprächs der ACK Andernach lautete:
Das Erlassjahr: „Es darf keine Armut unter euch geben!“

Ökumenische Bibelgespräche erfreuen sich guter Resonanz
Nächstes Bibelgespräch der ACK Andernach am 22. März

Jeweils rund 40 Christen unterschiedlichster Konfessionen setzten sich  bereits in den vergangenen Wochen engagiert mit herausfordernden Texten des Alten Testaments auseinander. Die diesjährigen Ökumenischen Bibelgespräche, erstmals von der neugegründeten „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach“ ausgerichtet, stehen in diesem Jahr unter dem Motto  „Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn, dein Reich komme, Herr“.  
Am Donnerstag, 22. März 2007 findet das dritte der vier ökumenischen Bibelgespräche um
20 Uhr, im Thomas-Becket-Haus, Breitestraße, statt. Das Thema des Abends lautet „Konzept zur Hilfe (Römerbrief 12,1-13)“

Hingewiesen wird auch auf den letzten Termin am 29. März 2007.

Informationen zur ACK Andernach findet man im Internet unter www.christen-andernach.de .

Blick aktuell, März 2007

 

ACK Andernach nimmt ihre Arbeit auf
Hans-Werner Schlenzig leitet ökumenische Arbeitsgemeinschaft
 

Andernach. Neun Andernacher Kirchengemeinden gründeten im November letzten Jahres in der Christuskirche eine lokale Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und bekräftigen damit ihre Absicht, künftig auf der Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen ihr ökumenisches Miteinander zu stärken und in konkreten Fragen zu gemeinsamem Handeln zu kommen. In der konstituierenden Delegiertenversammlung wurden jetzt die formellen Weichen für die künftige Arbeit der ökumenischen Vertretung gestellt.

 

Zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wählten die zehn Delegierten Hans-Werner Schlenzig von der Alt-katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus. Andreas Horn (Evangelische Kirchengemeinde) und Artur Kern (Freie Christengemeinde Jesus-Haus) stehen ihm als Stellvertreter zur Seite.

 

Die Delegierten der Mitglieds-Gemeinden wollen bei ihrem folgenden Treffen konkrete Veranstaltungen bzw. Aktionen für das Jahr planen. Man verständigte sich zunächst darauf, noch im März interessierten Christen „Ökumenische Bibelgespräche“ anzubieten, die bereits in den vergangenen Jahren für reges Interesse gesorgt hatten. Über Inhalte und Termine wird in Kürze in der Lokalpresse und auf der Homepage der ACK Andernach informiert.


Die ACK-Andernach steht für weitere interessierte Kirchengemeinden offen. Aktuelle  Informationen zur ACK Andernach findet man im Internet unter www.christen-andernach.de .

 

Die Delegierten der ACK Andernach streben ein fruchtbares ökumenisches Miteinander auf der Basis gemeinsamer Glaubensgrundlagen an: (von links nach rechts) Angelika Dortmann, Petra Kitzmann, Klaus Klein, Isabell Krupp, Michael Krupp, Artur Kern, Hans-Werner Schlenzig, Andreas Horn,  Dorothee Strietholt, Barbara Liss-Gul, Petra Löcherbach, Kuno Füssel.

Andernach aktuell, Januar 2007

2006

Neun Kirchengemeinden gründeten die ACK-Andernach

Neun Andernacher Kirchengemeinden haben am Abend des 22. November in der Christuskirche in Andernach eine lokale Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gegründet. Sie bekräftigen damit ihre Absicht, künftig auf der Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen ihr ökumenisches Miteinander zu stärken und in konkreten Fragen zu gemeinsamem Handeln zu kommen. Viele hundert Gäste aus Kirche und Gesellschaft waren an dem Gründungstag bei dem ersten ökumenischen Gottesdienst der ACK-Andernach Zeugen, als Kirchenverantwortliche und Gemeindevertreter die Satzung der Arbeitsgemeinschaft unterzeichneten. Um das Ereignis zu unterstreichen läuteten am Abend die Glocken aller Andernacher Kirchen.

 


Die Pastoralreferentin Dorothee Strietholt zu Beginn des Festgottesdienstes betonte, wollen die ACK-Mitglieder den Glauben an Jesus Christus in das Zentrum ihres gemeinsamen Handelns stellen: „Diesen Glauben wollen wir bezeugen, nicht auf eine frömmlerische, naive Weise, die einen abstrakten Glauben zum Allheilmittel erklärt,  aber auch nicht mit einem arroganten Absolutheitsanspruch.“ Vielmehr gehe es darum, ganz konkret das ins Spiel zu bringen und sich selbst davon ansprechen lassen, wofür der Mensch Jesus gestanden habe: „Seine Parteinahme für die Armen; seine Offenheit gegenüber denen, die als Versager und Sünder gelten; seine Warnung vor dem Reichtum und seine radikale Konzentration auf Gottes Reich, der Lebensmöglichkeit für alle Menschen“. Wie der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde, Andreas Horn, betonte, geht es der ACK darum, „gemeinsam Jesus zu entdecken“, der sich den Ausgestoßenen angenommen und der den Menschen aufgetragen habe, die Welt so zu gestalten, dass sie Gott immer mehr entspreche. „Unser Wunsch ist es, dass immer mehr Christen sagen, es gibt in Andernach nur ein Haus Gottes, das allerdings viele Zimmer hat“, sagte Horn. Ein solches „Haus Gottes“ solle durch die Gründung der ACK im gemeinsamen Beten und Handeln gestärkt werden.

 


Diese Grundgedanken kommen auch in der Satzung der ACK-Andernach für die gemeinsame Arbeit zum Ausdruck, mit der sie die Einheit der getrennten Kirchen und Gemeinden am Ort fördern will. „Als Mitglieder der verschiedenen christlichen Gemeinden in der Stadt Andernach wissen wir uns dem Wort Jesu verpflichtet und suchen nach Wegen zu größerer Gemeinschaft auf der örtlichen Ebene“, heißt es in der Präambel. Die Satzung unterzeichneten Verantwortliche der Katholischen Pfarreien Maria-Himmelfahrt, St. Albert und Sankt Peter, St. Bartholomäus (Namedy) und St. Stephan, der Evangelischen Kirchengemeinde, der Alt-Katholischen Pfarrgemeinde St. Jakobus, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und der Freien Christengemeinde Jesus-Haus. Zu den Unterzeichnern gehörten auch der Ökumenereferent des Bistums Trier, Dr. Siegfried Schmitt und der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, Dr. Markus Dröge. In ihren Grußworten äußerten sie ihre Freude über die Gründung der ACK-Andernach, die einen Meilenstein in der ökumenischen Geschichte der Stadt Andernach darstellt. Musikalisch wurde der Gottesdienst gestaltet von Harald Meier von der Freien Christengemeinde Jesus Haus.


Die ACK-Andernach steht für weitere interessierte Kirchengemeinden offen. Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen gibt es auch auf Bundes- und Regionalebene sowie in vielen anderen Städten Deutschlands, zum Beispiel in Neuwied.

Pressedienst des Bistums Trier, November 2006

 

Ein Meilenstein in Andernachs ökumenischer Geschichte
Neun Kirchengemeinden gründen die ACK Andernach
Feierlicher Gottesdienst am Buß- und Bettag in der Christuskirche 

Mit der Gründung der „Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach“ die im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am 22. November 2006 (Buß- und Bettag), 19.30 Uhr  in der Christuskirche von neun Andernacher Kirchengemeinden besiegelt wird, wollen Christen in der Bäckerjungenstadt ihr ökumenisches Miteinander auf ein zukunftsweisendes Fundament stellen. Die ACK Andernach soll künftig auf der Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen das ökumenische Miteinander stärken und in konkreten Fragen zu gemeinsamen Handeln kommen.

Mit der Einrichtung einer "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)", die sich auch auf Bundes- und Regionalebene sowie in vielen Städten Deutschlands (z.B. Neuwied) bereits gebildet hat, wollen nun auch Andernacher Christen konzentriert und organisiert den ökumenischen Gedanken leben und die gegenseitige Offenheit und das Verständnis füreinander fördern, ohne dabei andere ökumenische Arbeit ersetzen zu wollen.

Zahlreiche Gäste aus Kirche und Gesellschaft werden am Gründungstag dem ersten ökumenischen Gottesdienst der ACK Andernach beiwohnen und Zeugen sein, wenn  Gemeindevertreter und übergeordnete Kirchenverantwortliche der neun Gründungsmitglieder die Satzung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach unterzeichnen. Die Glocken der Andernacher Kirchen werden am Abend läuten, um das erfreuliche Ereignis zu unterstreichen. Alle Christen sind herzlich eingeladen, den Gottesdienst in der Christuskirche mitzufeiern. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur geselligen Begegnung.

In der Präambel der Satzung der ACK Andernach kommt das Verständnis der Arbeitsgemeinschaft zum Ausdruck: „Als Mitglieder der verschiedenen christlichen Gemeinden in der Stadt Andernach wissen wir uns dem Wort Jesu verpflichtet und suchen nach Wegen zu größerer Gemeinschaft auf der örtlichen Ebene......Die Grundlage unseres gemeinsamen christlichen Glaubens und unserer Zusammenarbeit ist das Wort Gottes, wie es in Jesus Christus endgültig geoffenbart und in der Heiligen Schrift, Alten und Neuen Testaments, bezeugt ist... Durch die Mitgliedschaft in der lokalen ACK Andernach bringen die Kirchen und Gemeinden zum Ausdruck, dass sie miteinander als Glieder der einen Kirche Jesu Christi an der Gotteskindschaft teilhaben... „

Mit ihren vielfältigen Aufgabenstellungen, die im einzelnen der Satzung zu entnehmen sind, will  die Arbeitsgemeinschaft die Einheit der getrennten Kirchen und Gemeinden am Ort fördern

Folgende Kirchengemeinden werden beim Start der Arbeitsgemeinschaft mit dabei sein:
die Alt-katholische Gemeinde St. Jakobus, die Evangelische Kirchengemeinde, Evangelisch.- Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Freie Christengemeinde Jesus-Haus, die Kath. Pfarreien Maria-Himmelfahrt, St. Albert und Sankt Peter, St. Bartholomäus (Namedy) und St. Stephan. Für weitere interessierte Kirchengemeinden steht die Arbeitsgemeinschaft offen.

Es war ein langer Weg zur ACK Andernach: Jahrzehntelang gab es auch in der Bäckerjungenstadt immer wieder Annäherungen verschiedener Konfessionen, ökumenische Gottesdienste und Begegnungen. Gläubige der beiden großen Kirchen wurden sich so mehr und mehr vertraut. Zahlreiche freie Kirchengemeinden bereichern seit einigen Jahren das christliche Leben in der Kleinstadt am Rhein. Vorurteile, Schwellenängste und Missverständnisse verhinderten jedoch längere Zeit die Erweiterung des innerchristlichen Dialogs. Ende der 90er-Jahre fanden sich einige haupt- und ehrenamtliche Vertreter verschiedener christlicher Gemeinden am "Runden Tisch der Kirchen und Gemeinden in Andernach" zusammen. Sechs Jahre später, nach zahlreichen Diskussionsrunden, Aktionen und gemeinsamen Gebeten mündete dieser kleine, fast unauffällige ökumenische Prozess im Jahr 2003 in den "Initiativkreis Stadt - ACK", der durch einige interessierte Christinnen und Christen verstärkt wurde. Dieser Initiativkreis bereitete sich seitdem auf die Gründung einer offiziellen ökumenischen Vertretung vor.

Blick aktuell, November 2006

 

250 Christen feierten Pfingsten im Schlossgarten
Initiativkreis ACK Andernach lud ein zum ökumenischen Gottesdienst

Andernach. Damit hatten die Organisatoren des Freiluft-Gottesdienstes offenbar nicht gerechnet: Mehr als 250 Andernacher Christinnen und Christen aus unterschiedlichen Kirchen folgten der Einladung in den Schlossgarten. Dort feierten sie in herzlicher Atmosphäre einen Pfingst-Gottesdienst und ließen ihre Zusammenkunft mit einem kleinen Begegnungsfest bei Gulaschsuppe ausklingen.

„Vom Hörensagen“, überschrieb der Initiativkreis ACK Andernach die Wortgottesdienst-Feier.  Mit dieser Stunde des biblischen Wortes, der Gebete und Gesänge bezeugten die engagierten Christen,   trotz aller Unterschiedlichkeiten, die Gemeinsamkeit der verschiedenen Konfessionen und trugen dazu bei, noch bestehende Vorurteile unter den christlichen Gemeinschaften abzubauen.
Der ökumenische Pfingst-Gottesdienst wurde vorbereitet von einer Arbeitsgruppe des Initiativkreises ACK Andernach. Dieser Initiativkreisreis setzt sich zusammen aus Christen von acht Andernacher Kirchengemeinden. Die Abordnungen von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen der Gemeinden, haben sich zum Ziel gesetzt, in Andernach eine Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zu bilden. Die ACK will auf der Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen das ökumenische Miteinander stärken und möchte  in konkreten Fragen, zu gemeinsamen Handeln kommen.  

Harald Meier (Freie Christengemeinde) zeichnete verantwortlich für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.
Pastor Andreas Horn (Evangelische Kirchengemeinde) begrüßte die zahlreichen Gottesdienstbesucher und zeigte sich erfreut über die Resonanz. Mit einem Zwiegespräch nahmen Petra Löcherbach (St. Bartholomäus, Namedy) und Michael Krupp (St. Albert) die Vielfalt der Andernacher Kirchengemeinden unter die Lupe. 
Im Wechsel betete Pastor Tobias Mussler (Freie Christengemeinde) einen Psalm mit der ökumenischen Gemeinde. Isabell Krupp (St. Albert) trug die Lesung vom Geist und den vielen Gaben (1 Kor 12,4-11) vor, auf die Pastor i.R. Hans-Werner-Schlenzig (Altkatholische -Gemeinde) in seiner Ansprache einging. Der Theologe zeigte sich überzeugt davon, dass es viele Kirchen gar nicht mehr gäbe, wenn nicht der Heilige Geist in ihnen wirken würde. Zugleich sprach er einen Traum vieler Christen aus: „Warum sollen nicht in einer geeinten Kirche die verschiedenen Konfessionen ihre je eigenen Geistesgaben oder Schwerpunkte leben?“.
Pastor Alfred Becker (Maria-Himmelfahrt) betete im Wechsel mit der Gemeinde das Nizänische Glaubensbekenntnis, dem sich alle anwesenden Konfessionen und Kirchen verbunden fühlen. Pastoralreferentin Dorothee Strietholt (St. Albert/St. Peter) leitete die Fürbitten ein, die jeweils von einer Vertreterin bzw. Vertreter einer Gemeinde vorgetragen wurde. Zu jeder Bitte zündeten die Christen eine Kerze an, die das bekannte Symbol der ökumenischen Bewegung trug.

Die Kollekte für die bald in Andernach gegründete Zweigstelle der „Mayener Tafel“
an der sich bedürftige Menschen ein Mal in der Woche mit Lebensmitteln versorgen können erbrachte 872,-- €.

Pastor Dietmar Schäfer (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde) sprach das nachdenklich stimmende „Gebet um den Lebendigmacher“. Andreas Horn beschloss den Gottesdienst mit dem Segen und lud die Gemeinde ein, sich während des gemeinsamen Essen sich untereinander näher kennen zu lernen.

Blick aktuell, Juni 2006

 

Lust auf ...
... ökumenische Bibelgespräche?

"Beten mit den Psalmen" heißt eine Reihe ökumenischer Bibelgespräche, die am Donnerstag, 9. März, 20 Uhr, im Thomas-Becket-Haus von St. Albert beginnt. Seit 2004 werden die Abende vom "Initiativkreis Andernacher Stadt-ACK" vorbereitet. ACK steht für Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. Sie will versuchen, dass alle in der Stadt ansässigen Kirchen intensiver zusammenarbeiten bei gemeinsamen Veranstaltungen, Aktionen und Gottesdiensten. Bei den ökumenischen Bibelgesprächen arbeiten mit die Alt-Katholische Pfarrgemeinde, die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde, das Jesus-Haus, die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholischen Pfarrgemeinden St. Albert und St. Peter. Die Termine und Themen: 9. März: Danken und Vertrauen (Psalm 139); 23. März: Bitten und Flehen (Psalm 39); 30. März: Klagen (Psalm 22); 6. April: Loben (Psalm 150). An den Abenden wird nach einer Einleitung dazu eingeladen, das Gehörte im Gespräch miteinander zu vertiefen. Alle Interessierten sind eingeladen.

Rhein-Zeitung, Februar 2006

2005

Andernacher Christen besuchten ökumenisches Dorf
Fahrt des Initiativkreis „Christen in Andernach“ zur Kommunität Gnadenthal

Christinnen und Christen aus evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden Andernachs folgten der Einladung des ACK-Initiativkreises „Christen in Andernach“ und verbrachten einen Samstag in Gnadenthal. Das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster mit wechselhafter Geschichte, ist ein kleines Dorf im Taunus und beherbergt das Zentrum der Jesus-Bruderschaft.  

Bei der Führung durch die Kommunität, salopp gesagt ein evangelisches Kloster,  erfuhren die Andernacher Gäste, dass Gnadenthal heute aus ungefähr 150 Menschen besteht, die in verschiedenen Betrieben arbeiten und Gäste zur Stille, zur Umweltbildung, zu Ehe-Seminaren, zu Ereignissen rund um Kunst und Kultur und zu Gottesdiensten und Gebetszeiten einladen. Die Jesus-Bruderschaft e.V. ist eine kommunitäre Lebensgemeinschaft von ledigen (zölibatären) Brüdern und Schwestern und Familien. Sie hat die Berufung, Christen an verschiedenen Orten zu sammeln, um gemeinsam das Leben aus dem Evangelium zu gestalten. Dabei knüpft sie an die Tradition von Orden und geistlichen Gemeinschaften an wie z.B. den Zisterziensern, den Jesuiten und der Herrnhuter Brüdergemeine (Zinzendorf) und ist inspiriert von Impulsen aus dem Lebenswerk D. Bonhoeffers, R. Guardinis und M. Bubers. Die Mitglieder der Jesus-Bruderschaft kommen aus unterschiedlichen Kirchen und Konfessionen, denen sie bleibend zugehören.

 Das Leben in der Kommunität ist geprägt durch Gebet, Gemeinschaft und Arbeit. Für ihren Lebensunterhalt kommen die Mitglieder selbst auf. Projekte werden durch eigene Mittel und Spenden, über Sponsoring-Partner sowie durch kirchliche und staatliche Unterstützung finanziert.

 Nach dem Mittagsgebet bot sich den Besuchern aus der Bäckerjungenstadt Gelegenheit, den Gnadenthaler Hofmarkt, die Buchhandlung und die Kunstgalerie zu besuchen.

 Der ACK-Initiativkreis „Christen in Andernach“ (ACK= Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen), der seit dem Jahr 2003 aktiv ist, will auch künftig mit Veranstaltungen dieser Art die ökumenische Zusammenarbeit und die christliche Gemeinschaft fördern und beleben. 

Andernacher Stadtzeitung, Juli 2005

 

Bibel neu entdecken
Ökumenische Gespräche ab dem 24. Februar

"Kraftquelle Hoffnung" heißt eine Reihe ökumenischer Bibelgespräche, die am Donnerstag, 24. Februar, 20 Uhr, im Thomas-Becket-Haus von St. Albert beginnt. Jeder Interessierte ist eingeladen.

Die ökumenischen Bibelgespräche gibt es seit 1999. Begonnen wurden sie an vier aufeinander folgenden Abenden. Seit dem vergangenen Jahr sind sie auf vier Wochen verteilt. Ebenfalls seit 2004 werden die Abende vom "Initiativkreis Andernacher Stadt-ACK" vorbereitet. ACK steht für Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Sie will versuchen, dass alle in der Stadt ansässigen Kirchen intensiver zusammenarbeiten bei gemeinsamen Veranstaltungen, Aktionen und Gottesdiensten, aber auch bei gemeinsamen Stellungnahmen zu aktuellen Zeitfragen im religiösen oder ethischen Bereich. Bei den ökumenischen Bibelgesprächen arbeiten die Alt-Katholische Pfarrgemeinde, die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde, das Jesus-Haus, die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholischen Pfarrgemeinden St. Albert und St. Peter mit. Das Angebot der Abende ist bewusst offen für alle übrigen Gemeinden der Stadt, die ihrerseits wieder andere offene Angebote auf ökumenischer Basis machen.

Die ökumenischen Bibelgespräche in der Fastenzeit wollen die Bibel neu und anders entdecken und damit auf das Osterfest innerlich einstimmen und vorbereiten.

Die Termine:
Donnerstag, 24. Februar, 20-21.30 Uhr, Wüste zwischen "Knoblauch" und "Milch und Honig" (2. Mos 3, 7-10; 4. Mos 11,5).

Donnerstag, 3. März, 20- 21.30 Uhr, Erwartung des Messias. Jerusalem heute: Zerrissene Welt - Jerusalem morgen: Gott wandelt die Welt (Jes. 2, 1-4).

Donnerstag, 10. März, 20- 21.30 Uhr, Glaubte Jesus ans nahe Weltende? (Mt. 24, 29-31).

Donnerstag, 17. März, 20- 21.30 Uhr, Nach Leiden und Not: die neue Welt Gottes (Offb. 21, 1-7).

Die Abende wollen den Teilnehmern die Möglichkeit geben, die Anregungen der Gespräche zu verwenden und zugleich über sie hinaus zu denken und ihren eigenen Weg mit den biblischen Texten zu gehen.

Rhein-Zeitung - Ausgabe Andernach vom 16.02.2005

2003

Gläubige rücken näher zusammen

Christliche Gemeinden begegnen sich in Andernach - Auftakt der ökumenischen Veranstaltungsreihe am 26. September

Seit vielen Jahren erfüllen Vertreter und Gläubige verschiedener Konfessionen in Andernach den ökumenischen Gedanken mit Leben. Jetzt wollen sich Kirchen und Gemeinden noch näher begegnen.

Mit einer Vesper in der katholischen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt nimmt am 26. September, 19 Uhr, eine interessante ökumenische Veranstaltungsreihe ihren Auftakt. Unter dem Titel "Christliche Gemeinden begegnen sich" werden sich Kirchen und Gemeinden in Andernach jeweils an Freitagabenden im Herbst vorstellen und zum gemeinsamen Gebet einladen.

Die Begegnungen in zunächst vier verschiedenen christlichen Gemeinden Andernachs sollen den gemeinsamem ökumenischen Weg weiter bereiten. Vertreter der katholischen Pfarrei Maria Himmelfahrt, der evangelischen Kirchengemeinde, der Pfingstgemeinde und der alt- katholischen Gemeinde gestalten Gottesdienste nach "ihrer Art". Sie werden im Anschluss daran zahlreiche Fragen zu den Ursprüngen und Wesensmerkmalen ihrer christlichen Gemeinschaft beantworten. Dabei wird auch ausreichend Gelegenheit zum weiteren Informationsaustausch und zum Kennenlernen geboten.

Seit vielen Jahren gibt es in Andernach bereits Annäherungen verschiedener Konfessionen, ökumenische Gottesdienste und Begegnungen. Gläubige der beiden großen Kirchen wurden sich so mehr und mehr vertraut. Auch zahlreiche freie Gemeinden bereichern seit einigen Jahren das christliche Leben in Andernach. Vorurteile, Schwellenängste und Missverständnisse verhinderten jedoch längere Zeit die Erweiterung des innerchristlichen Dialogs.

Ende der 90er-Jahre fanden sich einige haupt- und ehrenamtliche Vertreter verschiedener christlicher Gemeinden am "runden Tisch der Kirchen und Gemeinden in Andernach" zusammen. Nach sechs Jahren "Runder Tisch", nach zahlreichen Diskussionsrunden, Aktionen und gemeinsamen Gebeten mündete dieser kleine, fast unauffällige ökumenische Prozess in den "Initiativkreis Stadt - ACK", der zwischenzeitlich durch einige interessierte Christinnen und Christen verstärkt wird.

Hinter dem Kürzel "ACK" steht "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen", die sich auf Bundes- und Regionalebene sowie in vielen Städten Deutschlands (z.B. Neuwied) bereits gebildet hat. Eine ACK will den ökumenischen Gedanken stärken und die gegenseitige Offenheit und das Verständnis füreinander fördern, ohne andere ökumenische Arbeit ersetzen zu wollen.

"Ob es der Initiative gelingt, auch in Andernach eine solche Arbeitsgemeinschaft einzurichten und damit eine verantwortliche und koordinierende Stelle für die lokale Ökumene zu bilden, hängt sicherlich auch davon ab, wie schnell das Vertrauen untereinander zu einer soliden Basis wird und wie bald sich ein stellenweise noch zu beklagendes Nebeneinander zu einem respekt- und liebevollen Miteinander entwickelt", betonen die Initiatoren. Die Veranstaltungsreihe "Christliche Gemeinden begegnen sich" soll dazu einen Beitrag leisten.

Die Termine (jeweils 19 bis 22 Uhr) im Einzelnen: 26. September: katholische Kirche Maria Himmelfahrt (Agrippastraße); 17. Oktober: evangelische Christuskirche (Läufstraße); 14. November: Pfingstgemeinde Jesus Haus (Hammerweg); 28. November: alt-katholische Kirche St. Jakobus (Schlossgarten).

"Mit Begegnungen in zunächst vier verschiedenen christlichen Gemeinden Andernachs wollen wir versuchen, den gemeinsamen Weg zu intensivieren", heißt es. Eingeladen sind zu den Gottesdiensten und Begegnungen alle Interessierten

Rhein-Zeitung - Ausgabe Andernach vom 24.09.2003

 

Ökumene beleben

Christen wollen Arbeitsgemeinschaft gründen

Unter dem Motto "Gemeinsamkeit bezeugen" diskutierten etwa 25 Christen aus römisch-katholischen, evangelischen, alt-katholischen und freien Christengemeinden über Möglichkeiten der Intensivierung ökumenischer Zusammenarbeit auf lokaler Ebene. Ein Initiativkreis hatte zu diesem Abend in den Gemeindesaal der Christuskirche geladen. Pfarrer Hans-Werner Schlenzig von der Alt-Katholischen Gemeinde referierte zur Idee einer Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die bereits auf Bundesebene, regional und lokal (Beispiel: ACK Neuwied) aktiv sei und einen verbindlichen und wirksamen Rahmen für das christliche Miteinander darstelle. Über eine künftige Stadt-ACK wird jetzt nachgedacht.

Rhein-Zeitung - Ausgabe Andernach vom 22.02.2003

2002

Christen gehen vielseitige Wege

Seit fünf Jahren treffen sich Gläubige von Kirchen und Gemeinschaften zum Gedankenaustausch - Einblicke ins religiöse Leben

Christen von Konfessionen und Religionsgemeinschaften in Andernach treffen sich seit mehreren Jahren zum fruchtbaren Gedankenaustausch. Sie gingen jetzt gemeinsam durch die Stadt, um ihre christliche Verbundenheit auch nach außen hin zu dokumentieren. Sie gaben dabei ihren Mitbürgern einen Einblick in ihr Gemeindeleben. Das soll nicht das letzte Mal gewesen sein.

Beim Gespräch am "Runden Tisch" wurde die Idee von "Christen auf dem Weg" angeregt. Schon der erste Gang durch Gemeinden vor fünf Jahren stieß auf gute Resonanz. So ist es auch geblieben. Pfarrer Andreas Horn war zufrieden mit den Meldungen für die Veranstaltung. Dass aber über hundert Menschen sich auf den Weg machten, war auch für ihn eine Überraschung.

Bei anfänglich trockenem Wetter trafen sich die Christen im "Jesushaus" am Hammerweg. Dort wurden sie begrüßt und erlebten in einer Andacht, wie die Freie Christengemeinde Jesus in den Mittelpunkt ihres Lebens rückt. Die Familie des Pastors Schepik von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde hatte ein Transparent gemalt, das dem Zug durch die Stadt vorangetragen wurde. Nächste Station war die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in der Taubentränke. Der Gemeindesaal war eine "Baustelle". Pastor Bernd Niemeier stellte die Beziehung vom Motto der Veranstaltung zum Umbau im Saal her: Am Abend erwartete er rund 200 Jugendliche zu einem Event. "Die Jugendlichen sitzen nun einmal gerne auf dem Fußboden", erklärte Niemeier. Auf der Gitarre begleitete er das gemeinsam gesungene Lied, das von Gesten der Gemeindemitglieder unterstrichen wurde.

Eine frühere Metzgerei am Wasserturm war von der "Evangelischen Freikirche" erworben worden und wird zu einem "Christlichen Zentrum" ausgebaut. Neben dem Gemeindesaal und einem kleinen Raum für Besprechungen, der im Alltag auch ein Café für Schüler ist, sind ein Raum für Kinder und eine kleine Küche vorhanden. Pastor Rudi Schepik ist durch seine Sammelaktionen für humanitäre Hilfe für Russland und Rumänien in Andernach bekannt geworden. 

Nur ein paar Schritte entfernt wurden die Wanderer in der katholischen Pfarrkirche St. Albert erwartet. Gemeindereferentin Marianne Krämer-Birsens erklärte die schlichte Architektur und Innenraumgestaltung. Es sei eine Kirche der Wege, die in die Unendlichkeit führen.

Der Weg zur "Alt-Katholischen Turmkapelle" im Kurfürstlichen Schloss war vom Nieselregen begleitet. Pfarrer Hans-Werner Schlenzig zeigte die Kunstschätze der Kapelle. Abschluss war in der Christuskirche. Pfarrer Andreas Horn verwies auf die Vielseitigkeit des christlichen Lebens in Andernach und die Bedeutung der Christuskirche für das interkonfessionelle Gespräch. Ausklang war im Gemeindesaal mit Imbiss und Gesprächen. Schriftlich konnte man sich zu "Christen auf dem Weg" äußern. (fr)

Rhein-Zeitung - Ausgabe Andernach vom 11.03.2002