|
|
Presse / Rückblick |
|
Ökumenische
Bibelgespräche erfreuen sich guter Resonanz Jeweils
rund 40 Christen unterschiedlichster Konfessionen setzten sich
bereits in den vergangenen Wochen engagiert mit herausfordernden
Texten des Alten Testaments auseinander. Hingewiesen
wird auch auf den letzten Termin am 29. März 2007. Informationen zur ACK Andernach findet man im Internet unter www.christen-andernach.de . Blick aktuell, März 2007 |
|
ACK Andernach nimmt
ihre Arbeit auf Andernach.
Neun Andernacher Kirchengemeinden gründeten im November letzten Jahres
in der Christuskirche eine lokale Arbeitgemeinschaft Christlicher
Kirchen (ACK) und bekräftigen damit ihre Absicht, künftig auf der
Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen ihr ökumenisches Miteinander
zu stärken und in konkreten Fragen zu gemeinsamem Handeln zu kommen. In
der konstituierenden Delegiertenversammlung wurden jetzt die formellen
Weichen für die künftige Arbeit der ökumenischen Vertretung gestellt. Zum
Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wählten die zehn Delegierten
Hans-Werner Schlenzig von der Alt-katholischen Pfarrgemeinde St.
Jakobus. Andreas Horn (Evangelische Kirchengemeinde) und Artur Kern
(Freie Christengemeinde Jesus-Haus) stehen ihm als Stellvertreter zur
Seite. Die
Delegierten der Mitglieds-Gemeinden wollen bei ihrem folgenden Treffen
konkrete Veranstaltungen bzw. Aktionen für das Jahr planen. Man verständigte
sich zunächst darauf, noch im März interessierten Christen „Ökumenische
Bibelgespräche“ anzubieten, die bereits in den vergangenen Jahren für
reges Interesse gesorgt hatten. Über Inhalte und Termine wird in Kürze
in der Lokalpresse und auf der Homepage der ACK Andernach informiert.
Die Delegierten der ACK Andernach streben ein fruchtbares ökumenisches Miteinander auf der Basis gemeinsamer Glaubensgrundlagen an: (von links nach rechts) Angelika Dortmann, Petra Kitzmann, Klaus Klein, Isabell Krupp, Michael Krupp, Artur Kern, Hans-Werner Schlenzig, Andreas Horn, Dorothee Strietholt, Barbara Liss-Gul, Petra Löcherbach, Kuno Füssel. Andernach aktuell, Januar 2007 |
|
Neun Kirchengemeinden gründeten die ACK-Andernach
Neun Andernacher Kirchengemeinden haben am Abend des 22. November in der Christuskirche in Andernach eine lokale Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gegründet. Sie bekräftigen damit ihre Absicht, künftig auf der Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen ihr ökumenisches Miteinander zu stärken und in konkreten Fragen zu gemeinsamem Handeln zu kommen. Viele hundert Gäste aus Kirche und Gesellschaft waren an dem Gründungstag bei dem ersten ökumenischen Gottesdienst der ACK-Andernach Zeugen, als Kirchenverantwortliche und Gemeindevertreter die Satzung der Arbeitsgemeinschaft unterzeichneten. Um das Ereignis zu unterstreichen läuteten am Abend die Glocken aller Andernacher Kirchen.
Pressedienst des Bistums Trier, November 2006
|
|
Ein
Meilenstein in Andernachs ökumenischer Geschichte Mit der Gründung der
„Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach“ die im
Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes am 22. November 2006 (Buß- und
Bettag), 19.30 Uhr
in der Christuskirche von neun Andernacher Kirchengemeinden
besiegelt wird, wollen Christen in der Bäckerjungenstadt ihr ökumenisches
Miteinander auf ein zukunftsweisendes Fundament stellen. Die ACK
Andernach soll künftig auf der
Basis von gemeinsamen Glaubensgrundlagen das ökumenische Miteinander stärken
und in konkreten Fragen zu gemeinsamen Handeln kommen. Mit der
Einrichtung einer "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)",
die sich auch auf Bundes- und Regionalebene sowie in vielen Städten
Deutschlands (z.B. Neuwied) bereits gebildet hat, wollen nun auch
Andernacher Christen konzentriert und organisiert den ökumenischen
Gedanken leben und die gegenseitige Offenheit und das Verständnis füreinander
fördern, ohne dabei andere ökumenische Arbeit ersetzen zu wollen. Zahlreiche
Gäste aus Kirche und Gesellschaft werden am Gründungstag dem ersten ökumenischen
Gottesdienst der ACK Andernach beiwohnen und Zeugen sein, wenn
Gemeindevertreter und übergeordnete Kirchenverantwortliche der
neun Gründungsmitglieder die Satzung der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen (ACK) Andernach unterzeichnen. Die Glocken der
Andernacher Kirchen werden am Abend läuten, um das erfreuliche Ereignis
zu unterstreichen. Alle Christen sind herzlich eingeladen, den
Gottesdienst in der Christuskirche mitzufeiern. Im Anschluss besteht
Gelegenheit zur geselligen Begegnung. In
der Präambel der Satzung der ACK Andernach kommt das Verständnis der
Arbeitsgemeinschaft zum Ausdruck: „Als Mitglieder der verschiedenen
christlichen Gemeinden in der Stadt Andernach wissen wir uns dem Wort
Jesu verpflichtet und suchen nach Wegen zu größerer Gemeinschaft auf
der örtlichen Ebene......Die Grundlage unseres gemeinsamen christlichen
Glaubens und unserer Zusammenarbeit ist das Wort Gottes, wie es in Jesus
Christus endgültig geoffenbart und in der Heiligen Schrift, Alten und
Neuen Testaments, bezeugt ist... Durch die Mitgliedschaft in der lokalen
ACK Andernach bringen die Kirchen und Gemeinden zum Ausdruck, dass sie
miteinander als Glieder der einen Kirche Jesu Christi an der
Gotteskindschaft teilhaben... „ Mit ihren vielfältigen Aufgabenstellungen, die im einzelnen der Satzung zu entnehmen sind, will die Arbeitsgemeinschaft die Einheit der getrennten Kirchen und Gemeinden am Ort fördern Folgende
Kirchengemeinden werden beim Start der Arbeitsgemeinschaft mit dabei
sein: Es war ein langer Weg zur ACK Andernach: Jahrzehntelang gab es auch in der Bäckerjungenstadt immer wieder Annäherungen verschiedener Konfessionen, ökumenische Gottesdienste und Begegnungen. Gläubige der beiden großen Kirchen wurden sich so mehr und mehr vertraut. Zahlreiche freie Kirchengemeinden bereichern seit einigen Jahren das christliche Leben in der Kleinstadt am Rhein. Vorurteile, Schwellenängste und Missverständnisse verhinderten jedoch längere Zeit die Erweiterung des innerchristlichen Dialogs. Ende der 90er-Jahre fanden sich einige haupt- und ehrenamtliche Vertreter verschiedener christlicher Gemeinden am "Runden Tisch der Kirchen und Gemeinden in Andernach" zusammen. Sechs Jahre später, nach zahlreichen Diskussionsrunden, Aktionen und gemeinsamen Gebeten mündete dieser kleine, fast unauffällige ökumenische Prozess im Jahr 2003 in den "Initiativkreis Stadt - ACK", der durch einige interessierte Christinnen und Christen verstärkt wurde. Dieser Initiativkreis bereitete sich seitdem auf die Gründung einer offiziellen ökumenischen Vertretung vor. Blick aktuell, November 2006 |
|
250 Christen feierten
Pfingsten im Schlossgarten
Andernach. Damit hatten die Organisatoren des Freiluft-Gottesdienstes offenbar nicht gerechnet: Mehr als 250 Andernacher Christinnen und Christen aus unterschiedlichen Kirchen folgten der Einladung in den Schlossgarten. Dort feierten sie in herzlicher Atmosphäre einen Pfingst-Gottesdienst und ließen ihre Zusammenkunft mit einem kleinen Begegnungsfest bei Gulaschsuppe ausklingen. „Vom
Hörensagen“, überschrieb der Initiativkreis ACK Andernach die
Wortgottesdienst-Feier. Mit
dieser Stunde des biblischen Wortes, der Gebete und Gesänge bezeugten die
engagierten Christen, trotz aller Unterschiedlichkeiten, die Gemeinsamkeit
der verschiedenen Konfessionen und trugen dazu bei, noch bestehende
Vorurteile unter den christlichen Gemeinschaften abzubauen.
Harald
Meier (Freie Christengemeinde) zeichnete verantwortlich für die
musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Die
Kollekte für die bald in Andernach gegründete Zweigstelle der „Mayener
Tafel“ Pastor Dietmar Schäfer (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde) sprach das nachdenklich stimmende „Gebet um den Lebendigmacher“. Andreas Horn beschloss den Gottesdienst mit dem Segen und lud die Gemeinde ein, sich während des gemeinsamen Essen sich untereinander näher kennen zu lernen.
Blick aktuell, Juni 2006 |
|
Lust auf ... ... ökumenische Bibelgespräche? "Beten mit den Psalmen" heißt
eine Reihe ökumenischer Bibelgespräche, die am Donnerstag, 9. März,
20 Uhr, im Thomas-Becket-Haus
von St. Albert beginnt. Seit 2004 werden die Abende vom
"Initiativkreis Andernacher Stadt-ACK"
vorbereitet. ACK steht für Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.
Sie will versuchen, dass alle in der Stadt ansässigen Kirchen
intensiver zusammenarbeiten bei gemeinsamen Veranstaltungen, Aktionen
und Gottesdiensten. Bei den ökumenischen Bibelgesprächen arbeiten mit
die Alt-Katholische Pfarrgemeinde, die
Evangelisch Freikirchliche Gemeinde, das Jesus-Haus,
die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholischen Pfarrgemeinden St.
Albert und St. Peter. Die Termine und Themen: 9. März: Danken und
Vertrauen (Psalm 139); 23. März: Bitten und Flehen (Psalm 39); 30. März:
Klagen (Psalm 22); 6. April: Loben (Psalm 150). An den Abenden wird nach
einer Einleitung dazu eingeladen, das Gehörte im Gespräch miteinander
zu vertiefen. Alle Interessierten sind eingeladen. |
|
Andernacher
Christen besuchten ökumenisches Dorf Christinnen und Christen aus evangelischen, katholischen
und freikirchlichen Gemeinden Andernachs folgten der Einladung des
ACK-Initiativkreises „Christen in Andernach“ und verbrachten einen
Samstag in Gnadenthal. Das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster mit
wechselhafter Geschichte,
ist ein kleines Dorf im Taunus und beherbergt das Zentrum der
Jesus-Bruderschaft. Bei
der Führung durch die Kommunität, salopp gesagt ein evangelisches
Kloster, erfuhren
die Andernacher Gäste, dass Gnadenthal heute aus ungefähr 150 Menschen
besteht, die in verschiedenen Betrieben
arbeiten und Gäste
zur Stille, zur Umweltbildung, zu Ehe-Seminaren, zu Ereignissen rund um Kunst
und Kultur und zu Gottesdiensten
und Gebetszeiten einladen. Die Jesus-Bruderschaft e.V. ist eine
kommunitäre Lebensgemeinschaft von ledigen (zölibatären) Brüdern
und Schwestern und Familien. Sie hat die Berufung, Christen an
verschiedenen Orten
zu sammeln, um gemeinsam das Leben aus dem Evangelium zu gestalten.
Dabei knüpft sie an die Tradition von Orden und geistlichen
Gemeinschaften an wie z.B. den Zisterziensern, den Jesuiten und der
Herrnhuter Brüdergemeine (Zinzendorf) und ist inspiriert von Impulsen
aus dem Lebenswerk D. Bonhoeffers, R. Guardinis und M. Bubers. Die
Mitglieder der Jesus-Bruderschaft kommen aus unterschiedlichen Kirchen
und Konfessionen, denen sie bleibend zugehören. Das
Leben in der Kommunität ist geprägt durch Gebet,
Gemeinschaft
und Arbeit.
Für ihren Lebensunterhalt kommen die Mitglieder selbst auf. Projekte
werden durch eigene Mittel und Spenden, über Sponsoring-Partner sowie
durch kirchliche und staatliche Unterstützung finanziert. Nach
dem Mittagsgebet bot sich den Besuchern aus der Bäckerjungenstadt
Gelegenheit, den Gnadenthaler
Hofmarkt, die
Buchhandlung und die Kunstgalerie zu besuchen. Der ACK-Initiativkreis „Christen in Andernach“ (ACK= Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen), der seit dem Jahr 2003 aktiv ist, will auch künftig mit Veranstaltungen dieser Art die ökumenische Zusammenarbeit und die christliche Gemeinschaft fördern und beleben.
Andernacher Stadtzeitung, Juli 2005 |
|
Bibel neu entdecken "Kraftquelle Hoffnung" heißt eine Reihe ökumenischer Bibelgespräche, die am Donnerstag, 24. Februar, 20 Uhr, im Thomas-Becket-Haus von St. Albert beginnt. Jeder Interessierte ist eingeladen. Die ökumenischen Bibelgespräche gibt es seit 1999. Begonnen wurden sie an vier aufeinander folgenden Abenden. Seit dem vergangenen Jahr sind sie auf vier Wochen verteilt. Ebenfalls seit 2004 werden die Abende vom "Initiativkreis Andernacher Stadt-ACK" vorbereitet. ACK steht für Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Sie will versuchen, dass alle in der Stadt ansässigen Kirchen intensiver zusammenarbeiten bei gemeinsamen Veranstaltungen, Aktionen und Gottesdiensten, aber auch bei gemeinsamen Stellungnahmen zu aktuellen Zeitfragen im religiösen oder ethischen Bereich. Bei den ökumenischen Bibelgesprächen arbeiten die Alt-Katholische Pfarrgemeinde, die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde, das Jesus-Haus, die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholischen Pfarrgemeinden St. Albert und St. Peter mit. Das Angebot der Abende ist bewusst offen für alle übrigen Gemeinden der Stadt, die ihrerseits wieder andere offene Angebote auf ökumenischer Basis machen. Die ökumenischen Bibelgespräche in der Fastenzeit wollen die Bibel neu und anders entdecken und damit auf das Osterfest innerlich einstimmen und vorbereiten. Die Termine: Donnerstag, 3. März, 20- 21.30 Uhr, Erwartung des Messias. Jerusalem heute: Zerrissene Welt - Jerusalem morgen: Gott wandelt die Welt (Jes. 2, 1-4). Donnerstag, 10. März, 20- 21.30 Uhr, Glaubte Jesus ans nahe Weltende? (Mt. 24, 29-31). Donnerstag, 17. März, 20- 21.30 Uhr, Nach Leiden und Not: die neue Welt Gottes (Offb. 21, 1-7). Die Abende wollen den Teilnehmern die Möglichkeit geben, die Anregungen der Gespräche zu verwenden und zugleich über sie hinaus zu denken und ihren eigenen Weg mit den biblischen Texten zu gehen. |
| Gläubige
rücken näher zusammen
Christliche Gemeinden begegnen sich in Andernach - Auftakt der ökumenischen Veranstaltungsreihe am 26. September Seit vielen Jahren erfüllen Vertreter und Gläubige verschiedener Konfessionen in Andernach den ökumenischen Gedanken mit Leben. Jetzt wollen sich Kirchen und Gemeinden noch näher begegnen. Mit einer Vesper in der katholischen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt nimmt am 26. September, 19 Uhr, eine interessante ökumenische Veranstaltungsreihe ihren Auftakt. Unter dem Titel "Christliche Gemeinden begegnen sich" werden sich Kirchen und Gemeinden in Andernach jeweils an Freitagabenden im Herbst vorstellen und zum gemeinsamen Gebet einladen. Die Begegnungen in zunächst vier verschiedenen christlichen Gemeinden Andernachs sollen den gemeinsamem ökumenischen Weg weiter bereiten. Vertreter der katholischen Pfarrei Maria Himmelfahrt, der evangelischen Kirchengemeinde, der Pfingstgemeinde und der alt- katholischen Gemeinde gestalten Gottesdienste nach "ihrer Art". Sie werden im Anschluss daran zahlreiche Fragen zu den Ursprüngen und Wesensmerkmalen ihrer christlichen Gemeinschaft beantworten. Dabei wird auch ausreichend Gelegenheit zum weiteren Informationsaustausch und zum Kennenlernen geboten. Seit vielen Jahren gibt es in Andernach bereits Annäherungen verschiedener Konfessionen, ökumenische Gottesdienste und Begegnungen. Gläubige der beiden großen Kirchen wurden sich so mehr und mehr vertraut. Auch zahlreiche freie Gemeinden bereichern seit einigen Jahren das christliche Leben in Andernach. Vorurteile, Schwellenängste und Missverständnisse verhinderten jedoch längere Zeit die Erweiterung des innerchristlichen Dialogs. Ende der 90er-Jahre fanden sich einige haupt- und ehrenamtliche Vertreter verschiedener christlicher Gemeinden am "runden Tisch der Kirchen und Gemeinden in Andernach" zusammen. Nach sechs Jahren "Runder Tisch", nach zahlreichen Diskussionsrunden, Aktionen und gemeinsamen Gebeten mündete dieser kleine, fast unauffällige ökumenische Prozess in den "Initiativkreis Stadt - ACK", der zwischenzeitlich durch einige interessierte Christinnen und Christen verstärkt wird.
Hinter dem Kürzel "ACK" steht "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen", die sich auf Bundes- und Regionalebene sowie in vielen Städten Deutschlands (z.B. Neuwied) bereits gebildet hat. Eine ACK will den ökumenischen Gedanken stärken und die gegenseitige Offenheit und das Verständnis füreinander fördern, ohne andere ökumenische Arbeit ersetzen zu wollen. "Ob es der Initiative gelingt, auch in Andernach eine solche Arbeitsgemeinschaft einzurichten und damit eine verantwortliche und koordinierende Stelle für die lokale Ökumene zu bilden, hängt sicherlich auch davon ab, wie schnell das Vertrauen untereinander zu einer soliden Basis wird und wie bald sich ein stellenweise noch zu beklagendes Nebeneinander zu einem respekt- und liebevollen Miteinander entwickelt", betonen die Initiatoren. Die Veranstaltungsreihe "Christliche Gemeinden begegnen sich" soll dazu einen Beitrag leisten. Die Termine (jeweils 19 bis 22 Uhr) im Einzelnen: 26. September: katholische Kirche Maria Himmelfahrt (Agrippastraße); 17. Oktober: evangelische Christuskirche (Läufstraße); 14. November: Pfingstgemeinde Jesus Haus (Hammerweg); 28. November: alt-katholische Kirche St. Jakobus (Schlossgarten). "Mit Begegnungen in zunächst vier verschiedenen christlichen Gemeinden Andernachs wollen wir versuchen, den gemeinsamen Weg zu intensivieren", heißt es. Eingeladen sind zu den Gottesdiensten und Begegnungen alle Interessierten |
| Ökumene
beleben
Christen wollen Arbeitsgemeinschaft gründen Unter dem Motto "Gemeinsamkeit bezeugen" diskutierten etwa 25 Christen aus römisch-katholischen, evangelischen, alt-katholischen und freien Christengemeinden über Möglichkeiten der Intensivierung ökumenischer Zusammenarbeit auf lokaler Ebene. Ein Initiativkreis hatte zu diesem Abend in den Gemeindesaal der Christuskirche geladen. Pfarrer Hans-Werner Schlenzig von der Alt-Katholischen Gemeinde referierte zur Idee einer Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die bereits auf Bundesebene, regional und lokal (Beispiel: ACK Neuwied) aktiv sei und einen verbindlichen und wirksamen Rahmen für das christliche Miteinander darstelle. Über eine künftige Stadt-ACK wird jetzt nachgedacht. |
| Christen
gehen vielseitige Wege
Seit fünf Jahren treffen sich Gläubige von Kirchen und Gemeinschaften zum Gedankenaustausch - Einblicke ins religiöse Leben Christen von Konfessionen und Religionsgemeinschaften in Andernach treffen sich seit mehreren Jahren zum fruchtbaren Gedankenaustausch. Sie gingen jetzt gemeinsam durch die Stadt, um ihre christliche Verbundenheit auch nach außen hin zu dokumentieren. Sie gaben dabei ihren Mitbürgern einen Einblick in ihr Gemeindeleben. Das soll nicht das letzte Mal gewesen sein. Beim Gespräch am "Runden Tisch" wurde die Idee von "Christen auf dem Weg" angeregt. Schon der erste Gang durch Gemeinden vor fünf Jahren stieß auf gute Resonanz. So ist es auch geblieben. Pfarrer Andreas Horn war zufrieden mit den Meldungen für die Veranstaltung. Dass aber über hundert Menschen sich auf den Weg machten, war auch für ihn eine Überraschung. Bei anfänglich trockenem Wetter trafen sich die Christen im "Jesushaus" am Hammerweg. Dort wurden sie begrüßt und erlebten in einer Andacht, wie die Freie Christengemeinde Jesus in den Mittelpunkt ihres Lebens rückt. Die Familie des Pastors Schepik von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde hatte ein Transparent gemalt, das dem Zug durch die Stadt vorangetragen wurde. Nächste Station war die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in der Taubentränke. Der Gemeindesaal war eine "Baustelle". Pastor Bernd Niemeier stellte die Beziehung vom Motto der Veranstaltung zum Umbau im Saal her: Am Abend erwartete er rund 200 Jugendliche zu einem Event. "Die Jugendlichen sitzen nun einmal gerne auf dem Fußboden", erklärte Niemeier. Auf der Gitarre begleitete er das gemeinsam gesungene Lied, das von Gesten der Gemeindemitglieder unterstrichen wurde. Eine frühere Metzgerei am Wasserturm war von der "Evangelischen Freikirche" erworben worden und wird zu einem "Christlichen Zentrum" ausgebaut. Neben dem Gemeindesaal und einem kleinen Raum für Besprechungen, der im Alltag auch ein Café für Schüler ist, sind ein Raum für Kinder und eine kleine Küche vorhanden. Pastor Rudi Schepik ist durch seine Sammelaktionen für humanitäre Hilfe für Russland und Rumänien in Andernach bekannt geworden.
Der Weg zur "Alt-Katholischen Turmkapelle" im Kurfürstlichen Schloss war vom Nieselregen begleitet. Pfarrer Hans-Werner Schlenzig zeigte die Kunstschätze der Kapelle. Abschluss war in der Christuskirche. Pfarrer Andreas Horn verwies auf die Vielseitigkeit des christlichen Lebens in Andernach und die Bedeutung der Christuskirche für das interkonfessionelle Gespräch. Ausklang war im Gemeindesaal mit Imbiss und Gesprächen. Schriftlich konnte man sich zu "Christen auf dem Weg" äußern. (fr) |